Mir ist aufgefallen, dass ich zwei Worte immer wieder sage: ›Tatsächlich‹ und ›letztendlich‹.
Durch die jetzt immer häufiger produzierten Audio-Aufnahmen ist mir die inflationäre Nutzung dieser Worte extrem aufgefallen.
Autor: Jayden V. Reeves
Der Schatten des Perfektionismus
Ich habe erst darüber nachgedacht, ob ich mit dem Schreiben einzelner Szenen kämpfe. Sexszenen empfinde ich zum Beispiel sehr schwierig zu schreiben, da sich hier meine Worte begrenzen um das, was da in meiner Vorstellung abgeht, niederzuschreiben.
Rückblicke und erinnerte Worte
Rückblenden. Wie baust du sie ein?
Gar nicht. Zumindest nicht via ›show don’t tell‹. Ich erwähne die relevanten, aber ganze Szenen baue ich nicht in Rückblenden ein, also zumindest nicht so, dass der/die Leser:in sie als Protagonist noch einmal erlebt. Ich bemühe mich jedoch das ›Tell‹ atmosphärisch zu gestalten.
Dialoge
Neue Runde BOOKOPOLY – neue Autorenplänkeleien mit Irvin. Diesmal geht’s um Dialoge, wie das Beitragsbild schon verrät.
Ich habe mit meinem – neuen Mikro *gg – mal wieder eine Audio eingesprochen; da erfahrt Ihr, an welchen Dialogen mein Herzblut hängt, wie und vor allem wo ich sie mit Vorliebe entwickle (wusste ich tatsächlich auch erst, nachdem ich mir jetzt Gedanken darüber gemacht habe) und welches einer meiner liebsten Dialoge ist.
Opferwege
»Poste eine Szene aus einem deiner Bücher, in der dein Protagonist ein Opfer erbringen muss.
Oder referiere darüber, wie viel du deinen Protagonisten abverlangst.«
Oh ich verlange ihnen gerne alles ab, wenn es so kommt, wie es kommen muss. Ich will allerdings hier gar nicht lange referieren, ich führe Euch jetzt einfach zu der Audio-Leseprobe (mit meinem neuen Schwanz-Mikro aufgenommen *gg) und freue mich, wenn Ihr mir Feedback über die Comments da lasst.
Entscheidungen
Entscheidungen sind eine wichtige Zutat für den Plot, finde ich. Ich mag es zu schreiben, wie ein Protagonist mit einer schwierigen Entscheidung hadert. Wie er möglicherweise über seinen Schatten springen muss und die Geschichte dann – wie sooft einen ziemlich schrägen Verlauf nimmt; sehr gerne ihn auch in Schwierigkeiten bringt. Oder eben zur Erlösung beiträgt – weil es eine gute Entscheidung war.






