»Denkst du, der erste Satz ist wirklich entscheidend?«
Das glaube ich allerdings. Und ich denke, dass diese Aufgabe in der Falschen Straße liegt, denn es handelt sich hier um keinen Mythos. Wenn ein:e potentielle:r Leser:in durch das Cover angefixt wurde, ist der zweite Eindruck maßgeblich, um ihn/sie an das Buch zu binden. Und das macht man selbstverständlich über den ersten Satz. Fact.
Autor: Jayden V. Reeves
Culture Stories
Bislang habe ich lediglich im britischen Setting geschrieben, welches ich aus Gründen sehr gut kenne. Da Rileys Geschichte mit Nathanyel um Weihnachten herum passiert, erwähne ich die britischen kulturellen Gepflogenheiten, ohne jetzt aber noch einmal im Speziellen darauf einzugehen.
Kanada würde mich im Übrigen als Schauplatz auch noch reizen. Dort habe ich ebenfalls Familie.
Träume
Ich finde Träume fantastisch, wenn ich das Unterbewusstsein meiner Protagonisten für meine Leser*innen greifbar machen will. Ich schreibe gerne über psychische Krankheiten, Belastungen, Einschränkungen – was eignet sich da besser als Träume, um einen Einblick in die tiefe Psyche eines Menschen zu geben? Und ich liebe es, sie zu schreiben. Alpträume noch viel mehr, als andere. Hier jedoch habe ich einen Traum, welcher der Seele meines tief traumatisierten Protagonisten etwas Ruhe gönnen soll.
Freundschaften
Da ich zu Beginn des Schreibens von DstG nie vorhatte, einen zweiten Band zu schreiben, ist die Freundschaft zwischen Riley und seinem besten Freund Jim erst im zweiten Band viel deutlicher hervorgehoben. Das ist manchen Leser:innen echt aufgefallen und sie haben mir das auch in der Leserunde zurückgemeldet. Jim erfährt eine solche Wichtigkeit im zweiten Band, wie man sie ihm im DstG gar nicht zugetraut hätte. Dort ist er der flappsige Skaterboy, der immer gut gelaunt ist, eine Menge Frauengeschichten am Laufen hat und eben Rileys WG-Partner.
#allabendlichqueer Live-Lesung
Ich bin noch etwas zu früh dran, aber aufgrund der Erfahrung, dass es Menschen gibt, die tatsächlich im voraus planen (!!), kann es sicherlich nicht früh genug sein, Euch einen abendlichen Termin mitzuteilen, den Ihr nicht verpassen dürft! ^^
Erstmalig werde ich live bei #allabendlichqueer lesen. #allabendlichqueer ist eine mehrfach unter der Woche stattfindende Onlinelesung, welche von den Literatunten Berlin seit 2020 über die Plattform ›Zoom‹ angeboten wird.
Und da ist sie doch noch…
Ich stelle immer wieder fest, dass Dinge nicht ohne Grund geschehen. So verstörend manche Ereignisse auch sind – und ich habe in meiner bisherigen Lebenszeit so einige davon erlebt, so habe ich doch die Erfahrung gemacht, dass etwas Wahres dran ist an der Redensart: Wenn sich eine Tür schließt, geht woanders eine auf. Was mich betrifft, war das, was sich hinter der neuen Tür verbarg, stets um Einiges besser.






