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2 Wochen zuvor

Jayden V. Reeves

Ok, ich mache das jetzt auch mal. Immer wieder sehe ich wie meine Kolleg*innen die Anzahl der Wörter ihres aktuellen Projekts posten. Ich halte da eigentlich nichts von – bisweilen nervt mich das sogar – daher mache ich das auch nie.
Kann aber natürlich auch mit meiner eigenen Scham bezüglich meiner Faulheit zusammenliegen, dass ich nicht so diszipliniert an einem Roman arbeite wie andere es tun. 😬😇

Aber einmal will ich jetzt dann doch, um zu sehen, wie das denn ist. ^^

Also: Aktueller Stand am 17.05.2020, 13:36 Uhr: 😎
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Ok, ich mache das jetzt auch mal. Immer wieder sehe ich wie meine Kolleg*innen die Anzahl der Wörter ihres aktuellen Projekts posten. Ich halte da eigentlich nichts von - bisweilen nervt mich das sogar - daher mache ich das auch nie. 
Kann aber natürlich auch mit meiner eigenen Scham bezüglich meiner Faulheit zusammenliegen, dass ich nicht so diszipliniert an einem Roman arbeite wie andere es tun. 😬😇

Aber einmal will ich jetzt dann doch, um zu sehen, wie das denn ist. ^^

Also: Aktueller Stand am 17.05.2020, 13:36 Uhr: 😎

Kommentar auf Facebook Ok, ich mache das …

Und wie ist es nun für dich? ☺️

Mir geben Textauszüge oder Hintergrundinformation zum Text deutlich mehr, als eine pure Statistik. Wegen mir kannst du das in Zukunft gerne wieder weg lassen. 🙈😁

Mir persönlich sagt die Nennung der Wortanzahl nichts. Mit TB – Seitenzahlangaben kann ich etwas anfangen, alles andere ist für mich unverständlich. Allgemein finde ich solche Angaben überflüssig. Ein Buch braucht so lange, wie es eben dauert. Klar ist es schön, wenn ich weiß wo im Text der Autor bzw die Autorin gerade steckt. Aber meist schmeißt sich die Muse doch nochmal dazwischen und verlangt nach Änderungen, neuen Szenen oder was weiß ich.

Du bist doch nicht faul – du Clown <3 – das ist ne Mega-Leistung! Und hier deine Rakete:

2 Wochen zuvor

Jayden V. Reeves

Heute ist der internationale Tag gegen Homo- Bi-, Inter- und Transphobie.🏳️‍🌈 #wirschreibenqueer #QueerWriters #IDAHOBIT #internationaldayagainsthomophobiabiphobiainterphobiatransphobia 🏳️‍🌈

Am 17. Mai ist der internationale Tag gegen Homo -, Bi -, Inter – und Transphobie. 🥳

Der 17. Mai wurde gewählt, weil an diesem Datum im Jahr 1990 die World Health Organization (WHO) Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten strich.

Transsexualität wurde bis 2018 weiterhin von der WHO als Krankheit angesehen, bis auch sie mit dem Erscheinen der ICD – 11 (International Classification of Diseases 11th Revision, dt: Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) von der Liste der Krankheiten gestrichen wurde.

Nach wie vor haben nicht-heterosexuelle Menschen weltweit mit physischer und psychischer Gewalt, Anfeindung und Diskriminierung zu kämpfen. Allein in 15 Ländern droht schwulen Männern die Todesstrafe, sollten sie ›entdeckt‹ werden.

In Deutschland ist es Menschen gleichen Geschlechts erst seit dem 1. Oktober 2017 gestattet zu heiraten. Kanada hatte die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare bereits 2003 geöffnet.

In Deutschland kann seit dem 22. Dezember 2018 neben dem Offenlassen des Geschlechtseintrags in der Geburtsurkunde auch die Angabe „divers“ gewählt werden.
Damit sind Genitalangleichungen kurz nach der Geburt nicht mehr notwendig.

Trotzdem gab es bisher keinen signifikanten Rückgang von geschlechtsnormierenden Operationen an Neugeborenen.

Es ist noch sehr viel zu tun, bis alle Menschen auf diesem Planeten die gleichen Rechte haben und keine Angst mehr haben müssen ermordet, gefoltert, verschleppt, entmündigt oder diskriminiert zu werden, nur weil sie ›nicht den richtigen Menschen‹ lieben. Oder dass sie Angst um Ihr Leben haben müssen, weil sie im falschen Körper geboren wurden.

Hintergrund: © Pexels | pixabay
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Heute ist der internationale Tag gegen Homo- Bi-, Inter- und Transphobie.

Kommentar auf Facebook 🏳️‍🌈 …

So ein Tag müsste jeder einzelne Tag im Jahr sein! Es müsste eine Selbstverständlichkeit sein, jeden zu akzeptieren so wie er ist.

3 Wochen zuvor

Jayden V. Reeves

Big Brother ist watching you. 😬

Ey, seit ich für DSsS ›Ray-Ban‹ gegoogelt habe, um diese Marke ja richtig zu schreiben, werden mir ständig Brillen zum Kauf angeboten. 🤨 Egal auf welcher Seite ich bin. Jaayyy? Willste keine Brille haben? Mit blauen Gläsern? Oder mit Goldgestell? Oder vielleicht in pönk? 🤪 Hmmm???

Ich glaube, ich sollte gewisse Dinge nicht mehr googlen. Ich meine… Wish ist da ja schon sehr grenzwertig. Aber… das poste ich jetzt mal nicht, ne? 🙈 Immerhin bin ich schon für Screenshots von Wish-Werbung auf FB gesperrt worden.

Quelle © Ray-Ban
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Big Brother ist watching you. 😬

Ey, seit ich für DSsS ›Ray-Ban‹ gegoogelt habe, um diese Marke ja richtig zu schreiben, werden mir ständig Brillen zum Kauf angeboten. 🤨 Egal auf welcher Seite ich bin. Jaayyy? Willste keine Brille haben? Mit blauen Gläsern? Oder mit Goldgestell? Oder vielleicht in pönk? 🤪 Hmmm???

Ich glaube, ich sollte gewisse Dinge nicht mehr googlen. Ich meine... Wish ist da ja schon sehr grenzwertig. Aber... das poste ich jetzt mal nicht, ne? 🙈 Immerhin bin ich schon für Screenshots von Wish-Werbung auf FB gesperrt worden.

Quelle © Ray-Ban

Kommentar auf Facebook Big Brother ist …

Ja ist schon unheimlich. Mein Mann schaut sich bei Amazon Hundefutter an . Kauft es auch und schwups kommt Reklame hier auf Facebook! Ähhhh??? 🤷‍♀️

Jetzt habe ich gerade eben diesen Beitrag abgeschickt, kehre zur Startseite zurück und bekomme das hier präsentiert. 😩 Immerhin kein Ray-Ban. WTF. 🧐

ich kann FB containern (Mozilla), ich hab keine großartigen Werbeeinblendungen. Ich hab auch die Einstellung, dass Cookies automatisch gelöscht werden, wenn ich die jeweilige Sitzung beende, Muss dann halt einfach den Browser wieder neu aufmachen.

kenn ich 😉 manchmal echt nervig..

4 Wochen zuvor

Jayden V. Reeves

#diescherbenseinerseele #gay #drama

Ganz frisch von Sonntag. ^^

Einen schönen Abend Euch!
Bye, Jay xxx

__________________
Ärgerlich knallte er den Hörer auf die Gabel. »Idiot!«, fluchte er, »Wie naiv bist du eigentlich?« Mit diesen unbedacht ausgestoßenen Worten hatte er sie in Gefahr gebracht. Und sie ahnte nichts davon.
›Ich muss hier raus.‹
Er fuhr herum und stürzte nach draußen auf den Gehweg. Von ein auf die andere Sekunde befand er sich in einem Strom von gesichtslosen Körpern. Eine Welle von fremden Stimmen und Verkehrslärm brach über ihn herein und verschluckte ihn. Wieder einmal musste er zugeben, dass Schutz und Entblößung erschreckend nah beieinander lagen. All jene Menschen mochten ihn vor Lancasters Spähern verbergen, aber nur so lange keiner von diesen unter ihnen weilte. Ihn hier zu ermorden würde so einfach sein.
›Versucht es nur. Ich werde bereit sein.‹
Grimmig tastete er in seiner Hosentasche nach dem Springmesser und schob den Daumen über den Auslöser. Wenn sie ihn hier erledigen wollten, würde es auch einen von ihnen erwischen.
___________________
© Jayden V. Reeves | Die Scherben seiner Seele Bd. 2 | nicht lektoriert

Image by nir_design from Pixabay
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#diescherbenseinerseele #gay #drama

Ganz frisch von Sonntag. ^^

Einen schönen Abend Euch! 
Bye, Jay xxx

__________________
Ärgerlich knallte er den Hörer auf die Gabel. »Idiot!«, fluchte er, »Wie naiv bist du eigentlich?« Mit diesen unbedacht ausgestoßenen Worten hatte er sie in Gefahr gebracht. Und sie ahnte nichts davon.
›Ich muss hier raus.‹
Er fuhr herum und stürzte nach draußen auf den Gehweg. Von ein auf die andere Sekunde befand er sich in einem Strom von gesichtslosen Körpern. Eine Welle von fremden Stimmen und Verkehrslärm brach über ihn herein und verschluckte ihn. Wieder einmal musste er zugeben, dass Schutz und Entblößung erschreckend nah beieinander lagen. All jene Menschen mochten ihn vor Lancasters Spähern verbergen, aber nur so lange keiner von diesen unter ihnen weilte. Ihn hier zu ermorden würde so einfach sein.
›Versucht es nur. Ich werde bereit sein.‹
Grimmig tastete er in seiner Hosentasche nach dem Springmesser und schob den Daumen über den Auslöser. Wenn sie ihn hier erledigen wollten, würde es auch einen von ihnen erwischen. 
___________________
© Jayden V. Reeves | Die Scherben seiner Seele Bd. 2 | nicht lektoriert

Image by nir_design from Pixabay

Kommentar auf Facebook #diescherbenseinerseele…

Ich freue mich schon wirklich auf den 2. Band❣❣❣

*hibbel* ❤️

Oh Goth!!! Ich bin für jeden Schnipsel dankbar, in dem Riley noch halbwegs unversehrt ist. Ich habe solche Angst, dass er das Buch nicht überlebt…

1 Monat zuvor

Jayden V. Reeves

#diescherbenseinerseele #gay #drama

Das lange Wochenende ist fast vorbei. Ich hoffe, ich bekomme heute eine Szene geschrieben, die letzten Tage haben mich privat doch ziemlich geschlaucht.

Genießt den restlichen Sonntag! 🖤

Bye, Jay xxx

Photo by Bench Accounting on Unsplash
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#diescherbenseinerseele #gay #drama

Das lange Wochenende ist fast vorbei. Ich hoffe, ich bekomme heute eine Szene geschrieben, die letzten Tage haben mich privat doch ziemlich geschlaucht. 

Genießt den restlichen Sonntag! 🖤

Bye, Jay xxx

Photo by Bench Accounting on Unsplash

Kommentar auf Facebook #diescherbenseinerseele…

Ich drücke dir die Daumen, dass du mit dem Schreiben vorankommst. Jetzt will ich wissen, wer da verwest. 🙈🥳

YAY!! Ganz viel Erfolg heute 🤩🙃

Hoffe, es klappt….✍

Wünsche dir ganz viel Erfolg. Du schaffst das, solltest dich nur nicht selbst unter Druck setzen….

Done! ^^

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1 Monat zuvor

Jayden V. Reeves

#diescherbenseinerseele #gay #drama #leseprobe

Na immerhin fast eine Woche habe ich die 900 Likes gehalten *lol. Damit habe ich ehrlich gesagt gar nicht gerechnet.
Und um jetzt einen Grund zu haben, das hier zu schreiben, möchte ich Euch natürlich mal wieder ein paar Zeilen reichen. Sogar diesmal etwas mehr als gewöhnlich – weil mir einfach danach ist.

Derzeit bin ich auf Seite 444 von geplanten 600 angelangt. Den Fortschritt könnt Ihr übrigens jederzeit auf meiner HP beobachten, ideal für Spanner*innen. *fg

www.jayden-v-reeves.co.uk/die-scherben-seiner-seele-bd-2

Ansonsten kann ich nur sagen, dass es wirklich verflixt ist, was sich Protagonisten manchmal ganz spontan ausdenken. Ich arbeite ja schon irgendwie mit einem Plot – hangel mich daran entlang, damit ich ungefähr weiß, wo ich hin will und auch – um Ideen nicht wieder zu vergessen, die mir irgendwann mal gekommen sind. Aber jetzt macht der Kerl echt was er will. So hat er meine Betaleserin und Alphameckerin Lena und mir beinahe den gesamten Samstagvormittag gestohlen, weil wir die Logiklöcher irgendwie füllen mussten, die mich in der letzten Nacht um den Schlaf gebracht haben.

Letztendlich ist es uns aber gelungen und Riley darf da weitermachen, wo er jetzt ist. *g Im Grunde hat er ja auch Recht, einfach sein Dingen zu machen. Umso herausfordernder wird es dadurch für mich. ^^

Thx fürs Lesen, ich hoffe, es macht Euch neugierig. 😝

Schönes Wochenende Euch!
BB, Jay xxx

………………………………………………………

»Hey.«
Erschrocken fuhr Rileys Kopf herum. Hatte der Kerl neben ihm gerade etwas gesagt?
»Was?«
Der Mann trug ein schwarzes Rae-Ban-Modell, eines von der Art, wie sie gefühlt jeder zweite Brillenträger auf der Welt sein Eigen nannte. Die Bügel pressten sich eng in die gut gepolsterte Haut seiner Schläfen, ein Zeichen, dass die Brille falsch eingestellt war. Aufmerksam studierten seine hellbraunen Augen Rileys Gesicht. »Hast du Zeit?«
Riley blinzelte verstört. »Ich würde gern pinkeln«, gab er zu verstehen.
»Nur zu.« Zaghaft deutete der andere ein Lächeln an. »Darf man zuschauen?«
›Wie bitte?‹
Riley verschlug es für einen Moment glatt die Sprache. Gleichzeitig wurde ihm klar, dass dieser Mann kein Engländer sein konnte. Die waren in derartigen Belangen so prüde, wie es die Etikette vorgab. Verstöße gegen die Privatsphäre wurden in der Öffentlichkeit nicht gern gesehen und allgemein zu den gesellschaftlichen Tabus gezählt. Die Briten wahrten Distanz und erlaubte es der Kontext nicht, suchten sie auch keinen Augenkontakt, ganz gleich, ob jemand urinierte, sich erbrach oder anderweitig seinen Körper entleerte.
Riley schielte auf den kleinen Rollkoffer, der auf der anderen Seite vor einem leeren Pissoir stand und entdeckte am Griff eine Papierschlaufe der British Airways, auf welcher die Worte ›Heathrow Airport, London‹ zu lesen waren.
›Volltreffer.‹
Der letzte Beweis. Ein Tourist.
Das lautstarke Röhren des Handtrockners neben der Waschbeckenzeile schaltete sich ab. Aus den Augenwinkeln sah Riley, wie die Ausgangstür langsam ins Schloss fiel. Nun waren sie alleine.
»Also?«, drängte der Fremde flüsternd. »Was sagst du?«
Riley sah auf seine Hände hinunter, die immer noch an seinem Hosenknopf verharrten. Der Harndrang war inzwischen übermächtig geworden, aber er musste auch zugeben, dass er neugierig geworden war, obwohl der Mann absolut nicht seinem üblichen Beuteschema entsprach. Er war um einiges älter als er, vielleicht Mitte Vierzig, noch dazu leicht übergewichtig. Ein Geschäftsmann äußerlich vom Typ wie Delwyn Pritchard. Riley lächelte still.
›Ausgerechnet.‹
Es würde ein Kick sein. Mehr nicht. Dominanz traf auf Devotion.
›Gut.‹
Enthusiastisch spürte er dem altbekannten Kribbeln in seiner Leibesmitte nach, welches unermüdlich an Stärke gewann, je länger der andere ihn erwartungsvoll anschaute. Kurz überlegte er, dann kam ihm eine weitere Idee. »Zuschauen kostet«, hörte er sich sagen und senkte das Kinn gen Brust, sich deutlich bewusst, dass die Erregung inzwischen auch in seinen Augen zu lesen war. Der Deal schien perfekt und ideal; so würde er ohne große Anstrengung auch noch zu etwas Geld kommen.
»Oh … natürlich.« Der leise Ausruf verriet, dass der Mann nicht damit gerechnet hatte zur Kasse gebeten zu werden. Ein Gewissenskonflikt, den Riley jedoch mit Leichtigkeit gewann. Fahrig nestelte er mit seinen kurzen dicken Fingern an der Innentasche seiner Anzugjacke herum und förderte eine Brieftasche zutage. »Wie viel willst du?«
Riley spähte auf die Brieftasche hinab, welche der Fremde nun aufgeklappt in den Händen hielt. Zwei Fotos steckten hinter einem Klarsichtfach. Eines zeigte eine Frau, das andere zwei Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren.
›Oh … scheiße.‹
»Reichen Fünfzig?« Der Mann zog eine der orangeroten Banknoten hervor und Queen Elizabeth II. lächelte dazu ihr immerwährendes Mona-Lisa-Lächeln.
Aber Riley achtete nicht auf den Schein. Ihm war nicht entgangen, dass der Mann an der linken Hand einen goldenen Ring trug. Und zweifellos steckte ihm dieser nicht erst seit gestern am Finger.
»Was ist? Willst du mehr?«
Instinktiv schüttelte Riley den Kopf. Irgendwie wurde er das Gefühl nicht los, dass sich seine Rolle in dieser Szene gerade eben verändert hatte, doch welcher Art, war noch nicht wirklich für ihn greifbar.
›Was soll’s, Buchanan. Er will dir ja nur beim pissen zuschauen.‹
[to be continued ^^]
_____________________________
© Jayden V. Reeves | Die Scherben seiner Seele Bd. 2 | nicht lektoriert

Image by Markus Spiske from Pixabay
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#diescherbenseinerseele #gay #drama #leseprobe

Na immerhin fast eine Woche habe ich die 900 Likes gehalten *lol. Damit habe ich ehrlich gesagt gar nicht gerechnet.
Und um jetzt einen Grund zu haben, das hier zu schreiben, möchte ich Euch natürlich mal wieder ein paar Zeilen reichen. Sogar diesmal etwas mehr als gewöhnlich - weil mir einfach danach ist.

Derzeit bin ich auf Seite 444 von geplanten 600 angelangt. Den Fortschritt könnt Ihr übrigens jederzeit auf meiner HP beobachten, ideal für Spanner*innen. *fg

www.jayden-v-reeves.co.uk/die-scherben-seiner-seele-bd-2

Ansonsten kann ich nur sagen, dass es wirklich verflixt ist, was sich Protagonisten manchmal ganz spontan ausdenken. Ich arbeite ja schon irgendwie mit einem Plot - hangel mich daran entlang, damit ich ungefähr weiß, wo ich hin will und auch - um Ideen nicht wieder zu vergessen, die mir irgendwann mal gekommen sind. Aber jetzt macht der Kerl echt was er will. So hat er meine Betaleserin und Alphameckerin Lena und mir beinahe den gesamten Samstagvormittag gestohlen, weil wir die Logiklöcher irgendwie füllen mussten, die mich in der letzten Nacht um den Schlaf gebracht haben.

Letztendlich ist es uns aber gelungen und Riley darf da weitermachen, wo er jetzt ist. *g Im Grunde hat er ja auch Recht, einfach sein Dingen zu machen. Umso herausfordernder wird es dadurch für mich. ^^

Thx fürs Lesen, ich hoffe, es macht Euch neugierig. 😝

Schönes Wochenende Euch!
BB, Jay xxx

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»Hey.«
Erschrocken fuhr Rileys Kopf herum. Hatte der Kerl neben ihm gerade etwas gesagt? 
»Was?«
Der Mann trug ein schwarzes Rae-Ban-Modell, eines von der Art, wie sie gefühlt jeder zweite Brillenträger auf der Welt sein Eigen nannte. Die Bügel pressten sich eng in die gut gepolsterte Haut seiner Schläfen, ein Zeichen, dass die Brille falsch eingestellt war. Aufmerksam studierten seine hellbraunen Augen Rileys Gesicht.  »Hast du Zeit?«
Riley blinzelte verstört. »Ich würde gern pinkeln«, gab er zu verstehen.
»Nur zu.« Zaghaft deutete der andere ein Lächeln an. »Darf man zuschauen?«
›Wie bitte?‹
Riley verschlug es für einen Moment glatt die Sprache. Gleichzeitig wurde ihm klar, dass dieser Mann kein Engländer sein konnte. Die waren in derartigen Belangen so prüde, wie es die Etikette vorgab. Verstöße gegen die Privatsphäre wurden in der Öffentlichkeit nicht gern gesehen und allgemein zu den gesellschaftlichen Tabus gezählt. Die Briten wahrten Distanz und erlaubte es der Kontext nicht, suchten sie auch keinen Augenkontakt, ganz gleich, ob jemand urinierte, sich erbrach oder anderweitig seinen Körper entleerte. 
Riley schielte auf den kleinen Rollkoffer, der auf der anderen Seite vor einem leeren Pissoir stand und entdeckte am Griff eine Papierschlaufe der British Airways, auf welcher die Worte ›Heathrow Airport, London‹ zu lesen waren. 
›Volltreffer.‹
Der letzte Beweis. Ein Tourist. 
Das lautstarke Röhren des Handtrockners neben der Waschbeckenzeile schaltete sich ab. Aus den Augenwinkeln sah Riley, wie die Ausgangstür langsam ins Schloss fiel. Nun waren sie alleine.
»Also?«, drängte der Fremde flüsternd. »Was sagst du?« 
Riley sah auf seine Hände hinunter, die immer noch an seinem Hosenknopf verharrten. Der Harndrang war inzwischen übermächtig geworden, aber er musste auch zugeben, dass er neugierig geworden war, obwohl der Mann absolut nicht seinem üblichen Beuteschema entsprach. Er war um einiges älter als er, vielleicht Mitte Vierzig, noch dazu leicht übergewichtig. Ein Geschäftsmann äußerlich vom Typ wie Delwyn Pritchard. Riley lächelte still. 
›Ausgerechnet.‹
Es würde ein Kick sein. Mehr nicht. Dominanz traf auf Devotion. 
›Gut.‹
Enthusiastisch spürte er dem altbekannten Kribbeln in seiner Leibesmitte nach, welches unermüdlich an Stärke gewann, je länger der andere ihn erwartungsvoll anschaute. Kurz überlegte er, dann kam ihm eine weitere Idee. »Zuschauen kostet«, hörte er sich sagen und senkte das Kinn gen Brust, sich deutlich bewusst, dass die Erregung inzwischen auch in seinen Augen zu lesen war. Der Deal schien perfekt und ideal; so würde er ohne große Anstrengung auch noch zu etwas Geld kommen.
»Oh … natürlich.« Der leise Ausruf verriet, dass der Mann nicht damit gerechnet hatte zur Kasse gebeten zu werden. Ein Gewissenskonflikt, den Riley jedoch mit Leichtigkeit gewann. Fahrig nestelte er mit seinen kurzen dicken Fingern an der Innentasche seiner Anzugjacke herum und förderte eine Brieftasche zutage. »Wie viel willst du?«
Riley spähte auf die Brieftasche hinab, welche der Fremde nun aufgeklappt in den Händen hielt. Zwei Fotos steckten hinter einem Klarsichtfach. Eines zeigte eine Frau, das andere zwei Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren. 
›Oh … scheiße.‹
»Reichen Fünfzig?« Der Mann zog eine der orangeroten Banknoten hervor und Queen Elizabeth II. lächelte dazu ihr immerwährendes Mona-Lisa-Lächeln. 
Aber Riley achtete nicht auf den Schein. Ihm war nicht entgangen, dass der Mann an der linken Hand einen goldenen Ring trug. Und zweifellos steckte ihm dieser nicht erst seit gestern am Finger. 
»Was ist? Willst du mehr?« 
Instinktiv schüttelte Riley den Kopf. Irgendwie wurde er das Gefühl nicht los, dass sich seine Rolle in dieser Szene gerade eben verändert hatte, doch welcher Art,  war noch nicht wirklich für ihn greifbar. 
›Was solls, Buchanan. Er will dir ja nur beim pissen zuschauen.‹
[to be continued ^^]
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© Jayden V. Reeves | Die Scherben seiner Seele Bd. 2 | nicht lektoriert

Image by Markus Spiske from Pixabay

Kommentar auf Facebook #diescherbenseinerseele…

Irgendwie ganz schön skurril. 🙈 Und Alphameckerin ist nicht nett Herr Reeves. 🤨😂

"Was soll's Buchanan? " Ob ihm die Einstellung wirklich nur Geld einbringt? 🤷🏼‍♀️ Bin ich echt gespannt darauf. 😉

Geile Szene! 😂😂😂 Jetzt will ich aber wissen, was Riley gemacht hat. Immerhin ist es recht leicht verdientes Geld. 🤪

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Bild | Credits:
Hintergrund: pixabay | pexels.com
Coverfoto: unsplash.com [Collage]
Covergestaltung: Jayden V. Reeves

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Bild: Annie Spratt | unsplash.com