Ich hasse es ja, mir spontan was aus den Fingern zu saugen und habe – als ich bei Irvin klagte – erfahren, dass mein Autorenkollege Mika Jänisen dafür verantwortlich ist. Ausgerechnet jemand, der sich – wie ich – sehr gerne vor solchen Aufgaben drückt, aber ER schrie wohl am Lautesten danach, dass die Aufgaben von Bookopoly 3 bloß herausfordernd und nicht zu einfach sein sollten. Tse.
Kategorie: Bookopoly 3
Wo die Geschichten entstehen
Ich bin zwar eigentlich ein vom Geist her recht chaotischer Mensch, in anderen Bereichen aber krankhaft strukturiert. So brauch ich zum Arbeiten eine aufgeräumte und leere Arbeitsfläche, damit ich mich konzentrieren kann. Reizarm, könnte man es auch nennen. Ich schreibe in einem Zimmer mit Dachflächenfenstern, wobei die Jalousien immer unten sind. Zum einen blendet es mich, zum anderen bin ich lichtempfindlich.
Delwyn C. Pritchard – Eine Charakterzeichnung
Ich wage es, die Aufgabe ein klein wenig abzuändern: Ich würde gerne etwas über einen meiner bekanntesten Antagonisten erzählen:
Delwyn Pritchard.
Er ist der ältere Bruder von Nathanyel und Eirlys – ersterer ist einer meiner Hauptprotagonisten in der Dilogie DstG und DSsS. Genau genommen ist er sechs Jahre älter – zum Zeitpunkt von Band 1 ist er 31 Jahre alt – wirkt jedoch deutlich älter …
Plottwists
Einerseits fällt mir die Antwort leicht, wenn ich da an meinen nächsten Roman denke, sie ist sehr eindeutig – aber wenn ich auf die Dilogie zurückblicke, merke ich, dass die Antwort doch nicht ganz so einfarbig erscheint.
Aber der Reihe nach: Was den entscheidenden Plottwist in der Dilogie angeht, habe ich ganz bewusst darauf hingearbeitet. Er hat einen Großteil der Handlung ausgemacht, daher musste ich auch nicht lange überlegen.
Äußerlichkeiten
Ja, ich kenne auch solche Leute, die das hassen, weil sie der Ansicht sind, dass ihnen dann jegliche eigene Vorstellung genommen wird. Ich tue es trotzdem, allerdings wohl dosiert.
Ich baue es in die Handlung ein, schiebe meine Wahrnehmung den Leser*innen unter, so dass es nur nebenbei erwähnt wird, welche Augenfarbe der Protagonist hat, welche Haarfarbe etc.
Mythos oder Fakt?
»Denkst du, der erste Satz ist wirklich entscheidend?«
Das glaube ich allerdings. Und ich denke, dass diese Aufgabe in der Falschen Straße liegt, denn es handelt sich hier um keinen Mythos. Wenn ein:e potentielle:r Leser:in durch das Cover angefixt wurde, ist der zweite Eindruck maßgeblich, um ihn/sie an das Buch zu binden. Und das macht man selbstverständlich über den ersten Satz. Fact.






