
NEWS | 2026-04-02
In meinen Geschichten geht es nicht selten sehr brutal zu.
So auch in der Szene, als sich Riley in DstG Bd.1 mit einer Horde von Rockern anlegt. Und zu hoch gepokert hat.
In der aktuellen Überarbeitung ist die Szene fast komplett neu geschrieben. Wer kann sich daran noch erinnern? ^^
Hier ein Auszug:
Ein Schatten fiel auf Rileys Gesicht und er erkannte den langhaarigen Hünen, der vorhin im Pulk der anderen Rocker davon gefahren war.
»Lege dich noch einmal mit meiner Sippe an und ich werde dich töten, klar?« Er holte aus und trat zu.
Riley hatte das Gefühl, als würde ihm die Schädeldecke wegfliegen. Sein Kopf schien einfach zu platzen, wie ein prall gefüllter Luftballon. Er vernahm ein widerliches Knacken, während sich die Gehwegplatten unter dem Druck des Stiefels erbarmungslos und knirschend in seine Wangenknochen bohrten. Ein Schwall warmen Blutes stürzte aus seinem Mund und ein Röcheln stieg in seiner Kehle hoch. Der unbeschreibliche Schmerz, der im Anschluss in sein Gehirn schoss, schaffte das panische und überaus reale Bewusstsein einer Todesangst, die jegliche Bewegung seines Körpers lähmte.
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© Jayden V. Reeves | Der steinerne Garten Bd. 1 – überarbeitete Version
Wie geht es Euch, wenn Ihr solche Szenen in Büchern lest? Überblättert Ihr oder wollt ihr die vollständige Geschichte kennen?
Ich lese immer wieder, dass manche die Brutalität nicht ertragen und dass sie der Meinung sind, dass man nicht alles aufschreiben muss, sondern auch umschreiben oder ausblenden kann. Wie seht Ihr das?

