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Photo: Karolina Grabowska on Pixabay

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2 weeks ago
Hey Zusammen,

auch wenn ich aus gegenwärtigen Gründen zurzeit eher still hier bin, will ich es nicht versäumen, Euch noch einmal darauf hinzuweisen, dass die Lesung meiner Kurzgeschichte ›Open End‹ in zwei Tagen, am 08.06.2021 - 19:30 Uhr auf dem Zoom-Kanal der Literatunten stattfindet. Ich habe die Ehre, dass mein geschätzter Autorenkollege Jobst Mahrenholz meinen Text lesen wird. Und das wird er wunderbar machen, weil er gar nicht anders kann.

Zugegen werde ich selbstverständlich dennoch sein.

Wen werde ich denn von Euch dort sehen/lesen? ^^

Thank you, beautiful. ^^
BB Jay xxx

### Organisatorisches ###

Unter diesem Link könnt Ihr Euch in das ›Zoom - Meeting‹ und somit in die Lesung einloggen:

us02web.zoom.us/j/86003138632…

(Meeting-ID: 860 0313 8632 | Kenncode: 145005)

Der Link wird ab ca 19:20 Uhr geöffnet sein und die Lesung endet gegen 20:00 Uhr.

Hey Zusammen,

auch wenn ich aus gegenwärtigen Gründen zurzeit eher still hier bin, will ich es nicht versäumen, Euch noch einmal darauf hinzuweisen, dass die Lesung meiner Kurzgeschichte ›Open End‹ in zwei Tagen, am 08.06.2021 – 19:30 Uhr auf dem Zoom-Kanal der Literatunten stattfindet. Ich habe die Ehre, dass mein geschätzter Autorenkollege Jobst Mahrenholz meinen Text lesen wird. Und das wird er wunderbar machen, weil er gar nicht anders kann.

Zugegen werde ich selbstverständlich dennoch sein.

Wen werde ich denn von Euch dort sehen/lesen? ^^

Thank you, beautiful. ^^
BB Jay xxx

### Organisatorisches ###

Unter diesem Link könnt Ihr Euch in das ›Zoom – Meeting‹ und somit in die Lesung einloggen:

us02web.zoom.us/j/86003138632…

(Meeting-ID: 860 0313 8632 | Kenncode: 145005)

Der Link wird ab ca 19:20 Uhr geöffnet sein und die Lesung endet gegen 20:00 Uhr.
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Ich kann es noch nicht versprechen, je nachdem wie müde und wie spät ich von der Arbeit nach Hause komme. Aber ich bemühe mich vorbeizuschauen und freue mich drauf. 💚😀

Ich werde da sein und freue mich 🥰

Wer erinnert mich? Ich will es nicht verpassen …. ich bin so verpeilt 🙈

ich freue mich

Cool. ^^ Thx!

Danke an alle, die da waren. Ich hoffe Euch hat der Einblick in meine Geschichte gefallen und die Lesung konnte bei denen, die die Anthologie noch nicht kannten, die Neugierde wecken. Jobst kann einfach auch sehr gut lesen. ^^ Leider war bei mir zwischenzeitlich der Ton komplett weg.

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1 month ago
‼️ P R E V I E W ‼️

Save the Date!
08. Juni 2021; 19:30 Uhr auf dem Zoom-Channel von #allabendlichqueer der Literatunten.

Ich freue mich sehr, dass Autorenseite: Jobst Mahrenholz an diesem Abend meine Kurzgeschichte »Open End« vorlesen wird.

Zum Inhalt:
»Seit vier Jahren lebt der Autor Joey Thatcher mit seinem Freund, dem Kinderarzt Frank Bowers, den Traum einer offenen Beziehung. Beide sind sich einig, das perfekte Beziehungsmodel gefunden zu haben, welches auf dem Fundament klarer Regeln und grenzenlosem Vertrauen zueinander reibungslos funktioniert. 
Bis eines Tages Damian Bates auftaucht und Regelbrüche plötzlich sehr verführerisch erscheinen.«

Tags: #schwul #gay #bisexual #polyamorie #Polyam #offenebeziehung

Die Veranstaltung wird von den Gastgebern noch erstellt. Sobald dies erfolgt ist, verlinke ich sie hier auf der Seite. ^^

‼️ P R E V I E W ‼️

Save the Date!
08. Juni 2021; 19:30 Uhr auf dem Zoom-Channel von #allabendlichqueer der Literatunten.

Ich freue mich sehr, dass Autorenseite: Jobst Mahrenholz an diesem Abend meine Kurzgeschichte »Open End« vorlesen wird.

Zum Inhalt:
»Seit vier Jahren lebt der Autor Joey Thatcher mit seinem Freund, dem Kinderarzt Frank Bowers, den Traum einer offenen Beziehung. Beide sind sich einig, das perfekte Beziehungsmodel gefunden zu haben, welches auf dem Fundament klarer Regeln und grenzenlosem Vertrauen zueinander reibungslos funktioniert.
Bis eines Tages Damian Bates auftaucht und Regelbrüche plötzlich sehr verführerisch erscheinen.«

Tags: #schwul #gay #bisexual #polyamorie #Polyam #offenebeziehung

Die Veranstaltung wird von den Gastgebern noch erstellt. Sobald dies erfolgt ist, verlinke ich sie hier auf der Seite. ^^
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Hoffentlich hab ich da Zeit! Kann man die auch irgendwo lesen?

Oh Goth!! Ich habe Spätschicht an diesem Tag. 🙈 Aber die Lesung schaffe ich irgendwie. 🥳 Es ist toll, dass Jobst wieder für dich liest. Das ist eine wundervolle Kombination.

wie wundervoll ♥️

2 months ago
Sry, dass es derzeit still hier ist. Ich habe mich notgedrungen für einige Zeit ›aus dem Verkehr‹ ziehen lassen. Brauchte eine private Auszeit. Demzufolge hat die Überarbeitung von Band 1 geruht; etwas, dass mich sehr nervös macht - habe ich doch eigentlich einiges mit der Neu-Publikation vor und wie immer sitzt mir jetzt die Zeit im Nacken. Aber nach wie vor muss ich lernen, dass Dinge passieren; die Dunkelheit kommt mir manchmal dazwischen ... da kann man nichts machen.

Anyway ... Im still here and Ill try my very best to keep it that way.
Thx you all for staying here. Really, thank you.

Jay xxx

Photo by Michiel Annaert on Unsplash

Sry, dass es derzeit still hier ist. Ich habe mich notgedrungen für einige Zeit ›aus dem Verkehr‹ ziehen lassen. Brauchte eine private Auszeit. Demzufolge hat die Überarbeitung von Band 1 geruht; etwas, dass mich sehr nervös macht – habe ich doch eigentlich einiges mit der Neu-Publikation vor und wie immer sitzt mir jetzt die Zeit im Nacken. Aber nach wie vor muss ich lernen, dass Dinge passieren; die Dunkelheit kommt mir manchmal dazwischen … da kann man nichts machen.

Anyway … I’m still here and I’ll try my very best to keep it that way.
Thx you all for staying here. Really, thank you.

Jay xxx

Photo by Michiel Annaert on Unsplash
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Ich bin mir sicher, dass alles funktionieren wird 🥳, auch wenn dein Weg zum Ziel steinig und voller Hindernisse ist. Den einfachen Pfad kann jeder beschreiten. Die komplizierten, verschlungenen Straßen führen dagegen zu besonderen Orten und Zielen, die einem nicht in den Schoß fallen, sondern erarbeitet werden wollen. Tausend Dank für deine Rückmeldung. Sie verkürzt die Wartezeit. 😍🎉

Keine Überarbeitung kann so wichtig sein, wie deine Gesundheit, deine Arbeit um die Dunkelheit zu vertreiben. Alles Gute 🍀

Never lose hope 💚 – one day at a time.

3 months ago
#asperger #AspergerSyndrom #dersteinernegarten #diescherbenseinerseele

Heute ist #autismawarenessday .

Nathanyel Pritchard war und ist neben meinem Hauptprotagonisten Riley ein sehr wichtiger Charakter für mich.

»Ich weiß, es ist nicht leicht mit ihm, Riley. Aber so, wie du ihn wahrnimmst, ist er nicht wirklich.« Sie stockte. »Du darfst seine Art dir gegenüber nicht persönlich nehmen.«
»Das sagt sich so einfach. Du weißt ja nicht, wie er mich behandelt.« Müde ließ er sich zurück ins Bett fallen und rieb sich die Augen.
 »Nathan fehlt es nicht an Empathie. Er hat nur Schwierigkeiten, seine Gefühle zu zeigen, beziehungsweise angemessen auf solche zu reagieren.«
Riley seufzte. »Das ist ein wenig untertrieben.«
»Er ist kein schlechter Mensch«, versicherte sie leise.
________________________
© Jayden V. Reeves | Der steinerne Garten Bd. 1

»Heute ist #AutismAwarenessDay. Im Alter von 12 Jahren wurde bei mir Asperger diagnostiziert, eine Form von Autismus. Zu dieser Zeit hatte ich keine Ahnung, was das bedeutet. Wenn ich und meine Eltern Leuten erzählten, dass ich autistisch bin, reagierten sie immer mit Schock, da ich nicht in das Klischee von Autisten passte. 
Heute bleiben so viele (besonders Mädchen) undiagnostiziert. Die Gründe dafür sind oft mangelndes Bewusstsein, Vorurteile und die Tatsache, dass viele Autismus immer noch als eine Krankheit oder etwas, das einen zurückhalten muss, sehen. Dass mehr Menschen mit Autismus etc. diagnostiziert werden, liegt nicht daran, dass es eine Inflation an Diagnosen gibt, sondern daran, dass das Bewusstsein zunimmt und viele hochsensible Menschen in der modernen Gesellschaft stressbedingte Probleme erleben, die sie vermuten lassen, dass sie in dem Spektrum liegen. 
Fast überall gibt es sehr begrenzte Ressourcen, um autistischen Menschen die notwendige Unterstützung zu geben. Ohne diese Anpassungen kann Autismus zu einer Behinderung werden. Aber unter den richtigen Umständen kann es wirklich ein Geschenk sein und sich in etwas verwandeln, von dem Ihr - und die Gesellschaft - profitieren könnt. Traurigerweise ist der Grad des Bewusstseins heute so niedrig. So viele werden nicht diagnostiziert und erhalten daher nicht die Hilfe, die sie brauchen, und verbringen vielleicht ihr ganzes Leben lang in dem Glauben, dass etwas mit ihnen nicht stimmt.
Lasst uns also alle zusammenarbeiten, um das Bewusstsein zu schärfen. Es könnte buchstäblich Leben retten. Autismus ist keine Krankheit. Es ist nicht etwas, das man hat. Es wird definitiv nicht durch irgendetwas wie eine Impfung oder eine Diät verursacht. Es bedeutet einfach, dass Ihr ein bisschen anders seid als alle anderen. 
Und in einer Welt, in der jeder danach strebt, gleich zu handeln, gleich zu denken und gleich auszusehen, ist es wirklich etwas, worauf man stolz sein kann, anders zu sein.
Deshalb bin ich sehr stolz darauf, Autist zu sein.«
___________
© Greta Thunberg

#asperger #AspergerSyndrom #dersteinernegarten #diescherbenseinerseele

Heute ist #autismawarenessday .

Nathanyel Pritchard war und ist neben meinem Hauptprotagonisten Riley ein sehr wichtiger Charakter für mich.

»Ich weiß, es ist nicht leicht mit ihm, Riley. Aber so, wie du ihn wahrnimmst, ist er nicht wirklich.« Sie stockte. »Du darfst seine Art dir gegenüber nicht persönlich nehmen.«
»Das sagt sich so einfach. Du weißt ja nicht, wie er mich behandelt.« Müde ließ er sich zurück ins Bett fallen und rieb sich die Augen.
»Nathan fehlt es nicht an Empathie. Er hat nur Schwierigkeiten, seine Gefühle zu zeigen, beziehungsweise angemessen auf solche zu reagieren.«
Riley seufzte. »Das ist ein wenig untertrieben.«
»Er ist kein schlechter Mensch«, versicherte sie leise.
________________________
© Jayden V. Reeves | Der steinerne Garten Bd. 1

»Heute ist #AutismAwarenessDay. Im Alter von 12 Jahren wurde bei mir Asperger diagnostiziert, eine Form von Autismus. Zu dieser Zeit hatte ich keine Ahnung, was das bedeutet. Wenn ich und meine Eltern Leuten erzählten, dass ich autistisch bin, reagierten sie immer mit Schock, da ich nicht in das Klischee von Autisten passte.
Heute bleiben so viele (besonders Mädchen) undiagnostiziert. Die Gründe dafür sind oft mangelndes Bewusstsein, Vorurteile und die Tatsache, dass viele Autismus immer noch als eine "Krankheit" oder etwas, das einen zurückhalten muss, sehen. Dass mehr Menschen mit Autismus etc. diagnostiziert werden, liegt nicht daran, dass es eine "Inflation" an Diagnosen gibt, sondern daran, dass das Bewusstsein zunimmt und viele hochsensible Menschen in der modernen Gesellschaft stressbedingte Probleme erleben, die sie vermuten lassen, dass sie in dem Spektrum liegen.
Fast überall gibt es sehr begrenzte Ressourcen, um autistischen Menschen die notwendige Unterstützung zu geben. Ohne diese Anpassungen kann Autismus zu einer Behinderung werden. Aber unter den richtigen Umständen kann es wirklich ein Geschenk sein und sich in etwas verwandeln, von dem Ihr – und die Gesellschaft – profitieren könnt. Traurigerweise ist der Grad des Bewusstseins heute so niedrig. So viele werden nicht diagnostiziert und erhalten daher nicht die Hilfe, die sie brauchen, und verbringen vielleicht ihr ganzes Leben lang in dem Glauben, dass etwas mit ihnen nicht stimmt.
Lasst uns also alle zusammenarbeiten, um das Bewusstsein zu schärfen. Es könnte buchstäblich Leben retten. Autismus ist keine Krankheit. Es ist nicht etwas, das man "hat". Es wird definitiv nicht durch irgendetwas wie eine Impfung oder eine Diät "verursacht". Es bedeutet einfach, dass Ihr ein bisschen anders seid als alle anderen.
Und in einer Welt, in der jeder danach strebt, gleich zu handeln, gleich zu denken und gleich auszusehen, ist es wirklich etwas, worauf man stolz sein kann, anders zu sein.
Deshalb bin ich sehr stolz darauf, Autist zu sein.«
___________
© Greta ThunbergToday is ‪#AutismAwarenessDay‬. At the age of 12 I was diagnosed with Asperger, a form of autism. At that time I had no idea what it meant. When I and my parents told people I was autistic, they always reacted with shock since I didn’t fit into the stereotype of autistic people.
Today, so many (especially girls) remain undiagnosed. The reasons for that are often lack of awareness, prejudices and the fact that many still see autism as a “disease” or something that has to hold you back. That more people are diagnosed with autism etc isn’t because there is an “inflation” in diagnoses but since awareness is increasing and many highly sensitive people experience stress related problems in modern society which gives them reason to suspect they’re on the spectrum.

Almost everywhere there are very limited resources to give autistic people the necessary support. Without these adjustments autism can turn into a disability. But under the right circumstances it can truly be a gift and turn into something you – and society – can benefit from. Sadly, today the level of awareness is so low. So many go undiagnosed and will therefore not receive the help they need and may go their whole life believing something is wrong with them.
So let’s all join in spreading awareness. It could literally save lives. Autism is not a disease. It’s not something you ”have”. It’s definitely not ”caused” by anything like vaccine or diet. It simply means that you are a bit different from everyone else.
And in a world where everyone strives to act, think and look the same – being different is truly something to be proud of.
Thats why I’m very proud to be autistic.
#AutisticAndProud #AspiePower #ActuallyAutistic
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Gerade bei Aspis ist es schwierig, wenn man (noch) nicht weiß, dass sie Asperger sind. Wenn man es weiß ist es leichter, da man sich nur in dem abgesteckten Rahmen richtig bewegen muss. Auch sollte man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass in einem Aspi unendlich viel los sein kann, ohne dass man von aussen etwas sieht. Sie tragen ihre Gefühle nicht im Gesicht und ihr Herz nicht auf der Zunge. Ich denke, dass es wahnsinnig spannende und interessante Menschen sind, weil sie die Welt anders sehen und vor allem anders wahrnehmen. Sie stellen andere Fragen und finden dadurch andere Antworten.

3 months ago
Ich lese immer wieder, dass Leser*innen fragen: Einen Autoren bzw. eine Autorin unterstützen. Wie geht das? ^^

Ich will heute ein wenig auf die verschiedenen Möglichkeiten eingehen, sollte sich wer dafür interessieren. 😁

Den/die Autor*in bei der informativen Verbreitung seiner Bücher zu unterstützen bzw. dem/der Autoren/Autorin selbst zu mehr Bekanntheit zu verhelfen, kann auf verschiedenen Wegen passieren:

☑️ 1. Das Buch selbst bewerben
Sofern es Euch gefallen hat, was der/die Autorin da publiziert hat, bewerbt es mit einem eigenen Beitrag in einschlägigen Büchergruppen. Manchmal passt es auch in einem Antwort-Kommentar zu einer entsprechenden Fragestellung eines anderen Gruppenmitgliedes. Schreibt bestenfalls ein paar Worte dazu, warum es Euren Geschmack getroffen hat und gebt einen Verkaufslink an, wo das Buch zu finden ist.

☑️ 2. Das Schreiben von Rezensionen
Scheut Euch nicht Eure Meinung zu dem jeweiligen Buch in ein paar Worte zu fassen. Ich lese/höre immer wieder, dass sich manche schämen, weil sie meinen, sich sprachlich nicht so gewandt ausdrücken zu können. Ganz ehrlich? Das interessiert niemanden. Keiner verlangt, dass Ihr einen zweiten Roman schreibt – ein paar knappe Worte, warum Euch das Buch gefallen hat – genügen vollkommen und hilft dem/der Autorin und seinem/ihren Werk immens. Neben der Plattform des großen A sind auch andere wie Thalia, Hugendubel, Goodreads und Lovelybooks etc. sehr hilfreich. Auch hier benötigt man einen Account, den Ihr aber anonym halten könnt, wenn Ihr dies wollt.

☑️ 3. Kauft die Originale
Es ist selbstredend, dass ein gratis E-Book-Download auf einer Piratenseite dem/der Autorin nicht hilft, sondern sehr schadet. Die Zeit (Monate, manchmal sogar Jahre) und die Mühe und Liebe, die der/die Autor*in in das Schreiben des Buchs investiert hat, nicht zu honorieren und wertzuschätzen ist eine üble Sache.

***************** Unterstützung auf Facebook *******************

☑️ 3. Auf Gruppenbeiträge des Autoren/der Autorin reagieren
Schenkt dem Beitrag des/der Autor*in in den einschlägigen Gruppen eine Reaktion, bestenfalls einen Kommentar. Letzteres puscht den Beitrag in der Gruppe auch immer wieder »nach oben« und verhilft ihm auf diese Weise zu mehr Sichtbarkeit.

☑️ 4. Die Facebook-Seite des/der Autorin liken bzw. abonnieren
Unterhält der/die Autor*in eine eigene Facebook-Präsenz, wäre ein Like und ein Abonnement der Seite hilfreich. Allerdings schränkt Facebook die Reichweite der Seiten aus kommerziellen Gründen zunehmend ein, vielfach  erscheinen Beiträge in der Timeline gar nicht – oder werden erst Tage später angezeigt. Selbst wenn man eine Seite favorisiert abonniert hat. 
Sobald Facebook bemerkt, dass eine Seite beliebt ist (Anzahl der Seitenlikes/Follower*Innen), macht es die Tür zu. Anschließend bekommt der/die Seitenbetreiber*in eine Nachricht, die in etwa so klingt: »Mein lieber Schatz. Dein Beitrag könnte mehr Likes haben.   Wenn Du das willst, dann kaufe doch eine Werbeanzeige bei uns ein und das Türchen geht wieder auf.«
Geht man darauf ein, wird man tatsächlich mit mehr Sichtbarkeit belohnt. Das Türchen ist auf – aber nur solange man bezahlt.
 
Aber es gibt Möglichkeiten die Facebook-Mutti zu überlisten:

☑️ 5. Die Seitenbeiträge des Autoren/der Autorin liken und kommentieren
Tatsächlich SCHRÄNKT Facebook ja nur die Reichweite ein, d.h. einigen Follower*innen werden die Beiträge weiterhin angezeigt.  Immer wieder höre/lese ich allerdings von Bekannten & Freunden, dass sie diesen oder jenen Beitrag gut fanden, als er durch ihre Timeline geschlittert ist - aber der hilfreiche Like bleibt aus. Fragt man nach dem »Warum«, hört man häufig: »Ach nee, ich mache das nie.« Allerdings ist das Social Network Facebook ja genau darauf aufgebaut. Damit ist es bekannt geworden. Mit dem »Gefällt mir«-Button. ^^ Das Liken der Beiträge verhilft daher zu einer organisch basierten Reichweite, die viel mehr wiegt, als die finanzielle Variante.

☑️ 6. Fortgeschrittenes Liken *gg
 Facebook mag Emotionen. Wusstet Ihr, das jeder Beitrag, der anstatt des gewöhnlichen Likes durch den Daumen, eines der positiven Emoticons (🥰😮❤️) erhält, mit mehr Sichtbarkeit von Facebook belohnt wird? Doch, ist tatsächlich so. Wer also Advanced Liking betreiben will, der weiß nun Bescheid, wie er da auf der Seite seines/seiner favorisierten Autoren/Autorin richtig Gas geben kann. *g

☑️ 7. Das Teilen von Seitenbeiträgen
Jeder von uns weiß, dass das Teilen von Beiträgen zu einer enormen Reichweite und Sichtbarkeit verhilft. Daher ist diese Möglichkeit auch eine der wichtigsten, die der/die Leser*in wählen kann, um den/die Autor*in entsprechend zu unterstützen. Je häufiger der Beitrag der Leseprobe oder die News zu einem aktuellen Schreibprojekt geteilt werden, desto mehr Interesse wird geweckt. Dem steht gegenüber, dass bei einem geteilten Beitrag bestenfalls der Original-Beitrag geliked wird, denn auf diese Weise verhilft man dem/der Autor*in gleich zu doppelter Sichtbarkeit: Einmal durch den »geliketen« Beitrag und einmal der Autoren-Seite an sich.

Cool, wenn Ihr mitmacht! ^^ Ich finde, das sind recht viele Möglichkeiten der Unterstützung. 
Und wo wir gerade davon geredet haben: Selbstverständlich darf jeder den Beitrag teilen. *g

Thx fürs Lesen und allen Leser*innen, die uns Autor*innen entsprechend unterstützen und unterstützen wollen. 💙

Habt ein schönes langes Wochenende, ob mit oder ohne Hasen, Eiern, Bananen etc.... 😁

BB, Jay xxx 🍌

Ich lese immer wieder, dass Leser*innen fragen: Einen Autoren bzw. eine Autorin unterstützen. Wie geht das? ^^

Ich will heute ein wenig auf die verschiedenen Möglichkeiten eingehen, sollte sich wer dafür interessieren. 😁

Den/die Autor*in bei der informativen Verbreitung seiner Bücher zu unterstützen bzw. dem/der Autoren/Autorin selbst zu mehr Bekanntheit zu verhelfen, kann auf verschiedenen Wegen passieren:

☑️ 1. Das Buch selbst bewerben
Sofern es Euch gefallen hat, was der/die Autorin da publiziert hat, bewerbt es mit einem eigenen Beitrag in einschlägigen Büchergruppen. Manchmal passt es auch in einem Antwort-Kommentar zu einer entsprechenden Fragestellung eines anderen Gruppenmitgliedes. Schreibt bestenfalls ein paar Worte dazu, warum es Euren Geschmack getroffen hat und gebt einen Verkaufslink an, wo das Buch zu finden ist.

☑️ 2. Das Schreiben von Rezensionen
Scheut Euch nicht Eure Meinung zu dem jeweiligen Buch in ein paar Worte zu fassen. Ich lese/höre immer wieder, dass sich manche schämen, weil sie meinen, sich sprachlich nicht so gewandt ausdrücken zu können. Ganz ehrlich? Das interessiert niemanden. Keiner verlangt, dass Ihr einen zweiten Roman schreibt – ein paar knappe Worte, warum Euch das Buch gefallen hat – genügen vollkommen und hilft dem/der Autorin und seinem/ihren Werk immens. Neben der Plattform des großen A sind auch andere wie Thalia, Hugendubel, Goodreads und Lovelybooks etc. sehr hilfreich. Auch hier benötigt man einen Account, den Ihr aber anonym halten könnt, wenn Ihr dies wollt.

☑️ 3. Kauft die Originale
Es ist selbstredend, dass ein gratis E-Book-Download auf einer Piratenseite dem/der Autorin nicht hilft, sondern sehr schadet. Die Zeit (Monate, manchmal sogar Jahre) und die Mühe und Liebe, die der/die Autor*in in das Schreiben des Buchs investiert hat, nicht zu honorieren und wertzuschätzen ist eine üble Sache.

***************** Unterstützung auf Facebook *******************

☑️ 3. Auf Gruppenbeiträge des Autoren/der Autorin reagieren
Schenkt dem Beitrag des/der Autor*in in den einschlägigen Gruppen eine Reaktion, bestenfalls einen Kommentar. Letzteres puscht den Beitrag in der Gruppe auch immer wieder »nach oben« und verhilft ihm auf diese Weise zu mehr Sichtbarkeit.

☑️ 4. Die Facebook-Seite des/der Autorin liken bzw. abonnieren
Unterhält der/die Autor*in eine eigene Facebook-Präsenz, wäre ein Like und ein Abonnement der Seite hilfreich. Allerdings schränkt Facebook die Reichweite der Seiten aus kommerziellen Gründen zunehmend ein, vielfach erscheinen Beiträge in der Timeline gar nicht – oder werden erst Tage später angezeigt. Selbst wenn man eine Seite favorisiert abonniert hat.
Sobald Facebook bemerkt, dass eine Seite beliebt ist (Anzahl der Seitenlikes/Follower*Innen), macht es die Tür zu. Anschließend bekommt der/die Seitenbetreiber*in eine Nachricht, die in etwa so klingt: »Mein lieber Schatz. Dein Beitrag könnte mehr Likes haben. Wenn Du das willst, dann kaufe doch eine Werbeanzeige bei uns ein und das Türchen geht wieder auf.«
Geht man darauf ein, wird man tatsächlich mit mehr Sichtbarkeit belohnt. Das Türchen ist auf – aber nur solange man bezahlt.

Aber es gibt Möglichkeiten die Facebook-Mutti zu überlisten:

☑️ 5. Die Seitenbeiträge des Autoren/der Autorin liken und kommentieren
Tatsächlich SCHRÄNKT Facebook ja nur die Reichweite ein, d.h. einigen Follower*innen werden die Beiträge weiterhin angezeigt. Immer wieder höre/lese ich allerdings von Bekannten & Freunden, dass sie diesen oder jenen Beitrag gut fanden, als er durch ihre Timeline geschlittert ist – aber der hilfreiche Like bleibt aus. Fragt man nach dem »Warum«, hört man häufig: »Ach nee, ich mache das nie.« Allerdings ist das Social Network Facebook ja genau darauf aufgebaut. Damit ist es bekannt geworden. Mit dem »Gefällt mir«-Button. ^^ Das Liken der Beiträge verhilft daher zu einer organisch basierten Reichweite, die viel mehr wiegt, als die finanzielle Variante.

☑️ 6. Fortgeschrittenes Liken *gg
Facebook mag Emotionen. Wusstet Ihr, das jeder Beitrag, der anstatt des gewöhnlichen Likes durch den Daumen, eines der positiven Emoticons (🥰😮❤️) erhält, mit mehr Sichtbarkeit von Facebook belohnt wird? Doch, ist tatsächlich so. Wer also Advanced Liking betreiben will, der weiß nun Bescheid, wie er da auf der Seite seines/seiner favorisierten Autoren/Autorin richtig Gas geben kann. *g

☑️ 7. Das Teilen von Seitenbeiträgen
Jeder von uns weiß, dass das Teilen von Beiträgen zu einer enormen Reichweite und Sichtbarkeit verhilft. Daher ist diese Möglichkeit auch eine der wichtigsten, die der/die Leser*in wählen kann, um den/die Autor*in entsprechend zu unterstützen. Je häufiger der Beitrag der Leseprobe oder die News zu einem aktuellen Schreibprojekt geteilt werden, desto mehr Interesse wird geweckt. Dem steht gegenüber, dass bei einem geteilten Beitrag bestenfalls der Original-Beitrag geliked wird, denn auf diese Weise verhilft man dem/der Autor*in gleich zu doppelter Sichtbarkeit: Einmal durch den »geliketen« Beitrag und einmal der Autoren-Seite an sich.

Cool, wenn Ihr mitmacht! ^^ Ich finde, das sind recht viele Möglichkeiten der Unterstützung.
Und wo wir gerade davon geredet haben: Selbstverständlich darf jeder den Beitrag teilen. *g

Thx fürs Lesen und allen Leser*innen, die uns Autor*innen entsprechend unterstützen und unterstützen wollen. 💙

Habt ein schönes langes Wochenende, ob mit oder ohne Hasen, Eiern, Bananen etc…. 😁

BB, Jay xxx 🍌
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Ich muss zugeben, dass ich, was das Kommentieren von Beiträgen betrifft, doch etwas nachlässig bin. 🙈

Ich werde mehr darauf achten. 🥳😂 Manchmal schleift es. Aber ich gelobe Besserung. 😜

Fortgeschrittenes Liken 😁

♥️

Danke dafür!

Many thx fürs fleißige Teilen dieses Beitrages!!! Find ich total cool! 💙

Super Beitrag ❤️

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3 months ago
#Leseprobe

Mit tatkräftiger Unterstützung geht die Überarbeitung von ›Der steinerne Garten‹ inzwischen recht gut voran. Leider bin ich aufgrund diverser Begebenheiten immer wieder gezwungen zu pausieren, dennoch zeichnet sich bereits etwas ganz Großes ab. 

Sprachlich gesehen ist der Content nun so viel intensiver, ausgefeilter und eindrucksvoller. Was soll ich sagen - ich bin glücklich über das bisherige Ergebnis; ich hätte nicht geglaubt, dass ich doch noch so viel zu sagen habe; dass es noch so vieles gibt, was ich besser machen konnte und kann. 

Lest selbst.

Kapitel 8 [Ausschnitt]

Etwas war anders als vorher. Eine Decke hüllte ihn ein und verbarg einen wesentlichen Teil seines Gesichts. Unter dem dicken Stoff staute sich sein warmer Atem und tief sog er die Luft in seine Lungen. Sein Rachen schmerzte; er war durstig. Kaum merklich bewegte er die Finger. Die Handflächen aneinander, ruhten seine Hände nun zwischen seinen Beinen, glühend und feucht von seiner Körperwärme. 
Seine Glieder fühlten sich unendlich schwer an, dementsprechend verspürte er keinerlei Bedürfnis sich zu regen. Daher unterließ er es. Unter halb geöffneten Lidern spähte er in den schwach erleuchteten Raum hinein und erkannte ihn auf Anhieb. Er befand sich in Brighton. Er war angekommen. Endlich.
Durch die Fenster fiel trübes Tageslicht. Ob es morgens oder abends war, interessierte ihn nicht. Müde schloss er die Augen wieder und lauschte dem angenehmen Prasseln des Regens, sowie dem Rauschen des Windes, der in sanften Böen um die Hausecke wehte. Beruhigend. 
›Sie haben mich gehen lassen.‹
Es dauerte eine Weile, bis sein Gehirn diesen Gedanken realisierte. Erneut schlug er die Augen auf und zog die Stirn kraus. 
›Aber wie bin ich hierhergekommen?‹
Als Nächstes fiel ihm auf, dass er nackt war. »Was zur Hölle«, murmelte er und schwerfällig versuchte er, sich aufzurichten, zuckte jedoch erschrocken zusammen, sobald er Nathanyel in dem abgewetzten Ohrensessel vor dem Fenster entdeckte. Aufgrund seiner gewohnt schwarzen Kleidung war er auf den ersten Blick kaum auf dem dunklen Polster auszumachen. 
Hastig setzte Riley sich auf und zog die Bettdecke enger um seinen Leib. »Was passiert hier?«, erkundigte er sich heiser.
›Und warum bin ich nackt?‹
Die Lippen leicht geöffnet lehnte Nathanyel den Kopf zurück und musterte ihn eine Weile nachdenklich. Schließlich klappte er das Buch auf seinem Schoß zu, schlug die langen Beine übereinander und fing an, mit dem Fuß zu wippen. »Vielleicht sollten wir uns zuerst mit einer ganz anderen Frage befassen«, entgegnete er ruhig. »Es ist doch eher von Belang, was bereits passiert ist.« Flüchtig deutete er zum Nachttisch hinüber.
Rileys Augen weiteten sich kaum merklich. Dort lag sein Gürtel. Zusammengerollt. 
›Scheiße. Er weiß es.‹
Verstohlen schob er seine Arme unter die Bettdecke, während er fieberhaft nach einem Weg suchte, wie er sich am besten aus der Sache herausreden konnte. Doch ihm wollte nichts Gescheites einfallen. Eine Sekunde später erfasste ihn Trotz und statt sich zu erklären, ging er zum Angriff über. »Warum habe ich nichts an?«, fragte er bissig.
Nathanyels Mundwinkel zuckten leicht. »Das ist zwar nicht das, was ich gemeint habe, aber wir können auch so beginnen. Ich war der Meinung, dass Kleidung unter der Dusche nicht besonders hilfreich ist.«
Riley blinzelte. »Wollen Sie damit etwa sagen, dass Sie...« Er stockte, als ihm die ungeheure Bedeutung von Nathanyels Aussage bewusst wurde. »… mich geduscht haben?!«
»Ja.«
»Was?« Riley starrte ihn an. »Warum?«
»Wie kommen Sie nur mit diesem bescheidenen Intellekt zurecht? Das muss unglaublich anstrengend sein.« Ein Funken Spott blitzte in den hellen Augen auf. »Sie hatten eine Dusche dringend nötig.«
ER RIECHT SEHR UNANGENEHM. HABEN SIE DAS BEMERKT?
Riley merkte, wie er errötete.
›Sie haben mich in meiner eigenen Pisse liegen lassen. Diese Arschlöcher.‹
»Also haben Sie … mich auch gewaschen?« Unruhig senkte er den Blick. »Dort ... unten?«
»Wie duschen Sie denn für gewöhnlich?«
Schlagartig wurde Riley übel. Dieser Kerl hatte ihn angefasst, als er bewusstlos gewesen war. Eine solch merkwürdige Situation mochte er sich nicht einmal ansatzweise vorstellen.
Nathanyel ließ ein amüsiertes Schnauben vernehmen. »Oh bitte, keine Scham. Ich kann Ihnen versichern, dass ich nichts gesehen habe, was ich nicht schon kenne.«
»Aber Sie sind nicht schwul, oder?«, fiel Riley ihm ins Wort und blinzelte misstrauisch zu ihm hinüber.
»Werden Sie nicht inadäquat.«
»Ich glaube nicht, dass es nötig war, dass Sie mich waschen mussten«, schnappte Riley zurück. »Mich abzuduschen hätte sicherlich ausgereicht.«
»Es war nötig«, widersprach Nathanyel mit Nachdruck. »Das wenig schmeichelhafte Bouquet Ihres Körpers hat meinen Geruchssinn eklatant gepeinigt und ich würde diese Entscheidung immer wieder treffen, wenn ich Sie noch einmal entsprechend desolat aus dem Rinnstein fischen müsste.« Er runzelte die Stirn. »Im Übrigen habe ich mir erlaubt, Ihre Kleidung zu entsorgen. Gemessen an dem Grad der Verschmutzung wäre eine kostspielige Reinigung erforderlich gewesen und sicherlich pflichten Sie mir in meiner Annahme bei, dass ein derartiger Mehraufwand verglichen mit dem finanziellen Wert Ihrer Bekleidung keine Berücksichtigung in Ihrem Budget findet.« 
Grimmig presste Riley die Lippen aufeinander. Dann schwang er die Beine über die Bettkante. Entschlossen, sich dieser Blöße nicht mehr länger hinzugeben, wickelte er die Decke um seine Hüfte und erhob sich abrupt. Umgehend ergriff ihn starker Schwindel und imaginärer schwarzer Sand rieselte kurzzeitig in sein Sichtfeld. Kraftlos sackte er auf das Bett zurück und stöhnte leise.
»Sie haben Drogen genommen«, sagte Nathanyel scharf.
Rileys Hände zitterten, als er sich über die feuchte Stirn wischte. »Nein, habe ich nicht«, hauchte er schwach.
»Lügen Sie nicht!«
Aufgebracht fuhr Riley herum. »Ich lüge nicht! Ich nehme keine Drogen mehr!«
»Mehr? Also leugnen Sie nicht, dass Sie diese eine Zeit lang regelmäßig konsumiert haben?«
»Was geht Sie das an?«
»Viel.«
»Irrtum«, stieß Riley eisig hervor. »Es geht Sie nichts an. Rein gar nichts.«
Nathanyel erwiderte seinen Blick ungerührt. »Ich habe ein Spritzbesteck und flüssiges Heroin in Ihren Taschen gefunden.«
›Du hast was?‹
Eine Welle der Erregung durchflutete ihn.
›Gib es mir.‹
Riley blinzelte entrückt. »Ich nehme keine Drogen mehr«, wiederholte er leise.
»Außer in den letzten Tagen.«
ICH DENKE, WIR HABEN ERREICHT, WAS WIR WOLLTEN.
»Ich nehme seit über sechs Jahren keine mehr!«, fauchte er Nathanyel an.
Dieser legte die Fingerspitzen aneinander und tippte sie nachdenklich gegen seine Lippen. »Was wollen Sie damit andeuten?«
»Dass ich sie mir weder freiwillig noch selbst zugeführt habe.«
»Sie meinen, jemand hat sie Ihnen ohne Ihre Zustimmung verabreicht?«
»Ja, Himmel nochmal.«
»Interessant.« Grübelnd rieb Nathanyel sein Kinn. »Wer sollte so etwas tun?«
»Was weiß ich?! Sie wissen doch sonst immer alles!«
›Einen Scheiß werde ich dir erzählen!‹
»Und das soll ich Ihnen glauben?«
»Es ist mir egal, ob Sie es glauben! Es ist die verdammte Wahrheit!«
_________________________________________________
© Jayden V. Reeves | Der steinerne Garten Bd.1 | Unveröffentlichte zweite Auflage

Bild: Bild von StockSnap auf Pixabay 
#dersteinernegarten #gay #bisexual #drama #roman

#Leseprobe

Mit tatkräftiger Unterstützung geht die Überarbeitung von ›Der steinerne Garten‹ inzwischen recht gut voran. Leider bin ich aufgrund diverser Begebenheiten immer wieder gezwungen zu pausieren, dennoch zeichnet sich bereits etwas ganz Großes ab.

Sprachlich gesehen ist der Content nun so viel intensiver, ausgefeilter und eindrucksvoller. Was soll ich sagen – ich bin glücklich über das bisherige Ergebnis; ich hätte nicht geglaubt, dass ich doch noch so viel zu sagen habe; dass es noch so vieles gibt, was ich besser machen konnte und kann.

Lest selbst.

Kapitel 8 [Ausschnitt]

Etwas war anders als vorher. Eine Decke hüllte ihn ein und verbarg einen wesentlichen Teil seines Gesichts. Unter dem dicken Stoff staute sich sein warmer Atem und tief sog er die Luft in seine Lungen. Sein Rachen schmerzte; er war durstig. Kaum merklich bewegte er die Finger. Die Handflächen aneinander, ruhten seine Hände nun zwischen seinen Beinen, glühend und feucht von seiner Körperwärme.
Seine Glieder fühlten sich unendlich schwer an, dementsprechend verspürte er keinerlei Bedürfnis sich zu regen. Daher unterließ er es. Unter halb geöffneten Lidern spähte er in den schwach erleuchteten Raum hinein und erkannte ihn auf Anhieb. Er befand sich in Brighton. Er war angekommen. Endlich.
Durch die Fenster fiel trübes Tageslicht. Ob es morgens oder abends war, interessierte ihn nicht. Müde schloss er die Augen wieder und lauschte dem angenehmen Prasseln des Regens, sowie dem Rauschen des Windes, der in sanften Böen um die Hausecke wehte. Beruhigend.
›Sie haben mich gehen lassen.‹
Es dauerte eine Weile, bis sein Gehirn diesen Gedanken realisierte. Erneut schlug er die Augen auf und zog die Stirn kraus.
›Aber wie bin ich hierhergekommen?‹
Als Nächstes fiel ihm auf, dass er nackt war. »Was zur Hölle«, murmelte er und schwerfällig versuchte er, sich aufzurichten, zuckte jedoch erschrocken zusammen, sobald er Nathanyel in dem abgewetzten Ohrensessel vor dem Fenster entdeckte. Aufgrund seiner gewohnt schwarzen Kleidung war er auf den ersten Blick kaum auf dem dunklen Polster auszumachen.
Hastig setzte Riley sich auf und zog die Bettdecke enger um seinen Leib. »Was passiert hier?«, erkundigte er sich heiser.
›Und warum bin ich nackt?‹
Die Lippen leicht geöffnet lehnte Nathanyel den Kopf zurück und musterte ihn eine Weile nachdenklich. Schließlich klappte er das Buch auf seinem Schoß zu, schlug die langen Beine übereinander und fing an, mit dem Fuß zu wippen. »Vielleicht sollten wir uns zuerst mit einer ganz anderen Frage befassen«, entgegnete er ruhig. »Es ist doch eher von Belang, was bereits passiert ist.« Flüchtig deutete er zum Nachttisch hinüber.
Rileys Augen weiteten sich kaum merklich. Dort lag sein Gürtel. Zusammengerollt.
›Scheiße. Er weiß es.‹
Verstohlen schob er seine Arme unter die Bettdecke, während er fieberhaft nach einem Weg suchte, wie er sich am besten aus der Sache herausreden konnte. Doch ihm wollte nichts Gescheites einfallen. Eine Sekunde später erfasste ihn Trotz und statt sich zu erklären, ging er zum Angriff über. »Warum habe ich nichts an?«, fragte er bissig.
Nathanyels Mundwinkel zuckten leicht. »Das ist zwar nicht das, was ich gemeint habe, aber wir können auch so beginnen. Ich war der Meinung, dass Kleidung unter der Dusche nicht besonders hilfreich ist.«
Riley blinzelte. »Wollen Sie damit etwa sagen, dass Sie…« Er stockte, als ihm die ungeheure Bedeutung von Nathanyels Aussage bewusst wurde. »… mich geduscht haben?!«
»Ja.«
»Was?« Riley starrte ihn an. »Warum?«
»Wie kommen Sie nur mit diesem bescheidenen Intellekt zurecht? Das muss unglaublich anstrengend sein.« Ein Funken Spott blitzte in den hellen Augen auf. »Sie hatten eine Dusche dringend nötig.«
ER RIECHT SEHR UNANGENEHM. HABEN SIE DAS BEMERKT?
Riley merkte, wie er errötete.
›Sie haben mich in meiner eigenen Pisse liegen lassen. Diese Arschlöcher.‹
»Also haben Sie … mich auch gewaschen?« Unruhig senkte er den Blick. »Dort … unten?«
»Wie duschen Sie denn für gewöhnlich?«
Schlagartig wurde Riley übel. Dieser Kerl hatte ihn angefasst, als er bewusstlos gewesen war. Eine solch merkwürdige Situation mochte er sich nicht einmal ansatzweise vorstellen.
Nathanyel ließ ein amüsiertes Schnauben vernehmen. »Oh bitte, keine Scham. Ich kann Ihnen versichern, dass ich nichts gesehen habe, was ich nicht schon kenne.«
»Aber Sie sind nicht schwul, oder?«, fiel Riley ihm ins Wort und blinzelte misstrauisch zu ihm hinüber.
»Werden Sie nicht inadäquat.«
»Ich glaube nicht, dass es nötig war, dass Sie mich waschen mussten«, schnappte Riley zurück. »Mich abzuduschen hätte sicherlich ausgereicht.«
»Es war nötig«, widersprach Nathanyel mit Nachdruck. »Das wenig schmeichelhafte Bouquet Ihres Körpers hat meinen Geruchssinn eklatant gepeinigt und ich würde diese Entscheidung immer wieder treffen, wenn ich Sie noch einmal entsprechend desolat aus dem Rinnstein fischen müsste.« Er runzelte die Stirn. »Im Übrigen habe ich mir erlaubt, Ihre Kleidung zu entsorgen. Gemessen an dem Grad der Verschmutzung wäre eine kostspielige Reinigung erforderlich gewesen und sicherlich pflichten Sie mir in meiner Annahme bei, dass ein derartiger Mehraufwand verglichen mit dem finanziellen Wert Ihrer Bekleidung keine Berücksichtigung in Ihrem Budget findet.«
Grimmig presste Riley die Lippen aufeinander. Dann schwang er die Beine über die Bettkante. Entschlossen, sich dieser Blöße nicht mehr länger hinzugeben, wickelte er die Decke um seine Hüfte und erhob sich abrupt. Umgehend ergriff ihn starker Schwindel und imaginärer schwarzer Sand rieselte kurzzeitig in sein Sichtfeld. Kraftlos sackte er auf das Bett zurück und stöhnte leise.
»Sie haben Drogen genommen«, sagte Nathanyel scharf.
Rileys Hände zitterten, als er sich über die feuchte Stirn wischte. »Nein, habe ich nicht«, hauchte er schwach.
»Lügen Sie nicht!«
Aufgebracht fuhr Riley herum. »Ich lüge nicht! Ich nehme keine Drogen mehr!«
»Mehr? Also leugnen Sie nicht, dass Sie diese eine Zeit lang regelmäßig konsumiert haben?«
»Was geht Sie das an?«
»Viel.«
»Irrtum«, stieß Riley eisig hervor. »Es geht Sie nichts an. Rein gar nichts.«
Nathanyel erwiderte seinen Blick ungerührt. »Ich habe ein Spritzbesteck und flüssiges Heroin in Ihren Taschen gefunden.«
›Du hast was?‹
Eine Welle der Erregung durchflutete ihn.
›Gib es mir.‹
Riley blinzelte entrückt. »Ich nehme keine Drogen mehr«, wiederholte er leise.
»Außer in den letzten Tagen.«
ICH DENKE, WIR HABEN ERREICHT, WAS WIR WOLLTEN.
»Ich nehme seit über sechs Jahren keine mehr!«, fauchte er Nathanyel an.
Dieser legte die Fingerspitzen aneinander und tippte sie nachdenklich gegen seine Lippen. »Was wollen Sie damit andeuten?«
»Dass ich sie mir weder freiwillig noch selbst zugeführt habe.«
»Sie meinen, jemand hat sie Ihnen ohne Ihre Zustimmung verabreicht?«
»Ja, Himmel nochmal.«
»Interessant.« Grübelnd rieb Nathanyel sein Kinn. »Wer sollte so etwas tun?«
»Was weiß ich?! Sie wissen doch sonst immer alles!«
›Einen Scheiß werde ich dir erzählen!‹
»Und das soll ich Ihnen glauben?«
»Es ist mir egal, ob Sie es glauben! Es ist die verdammte Wahrheit!«
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© Jayden V. Reeves | Der steinerne Garten Bd.1 | Unveröffentlichte zweite Auflage

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Dann darf ich also Teil 1 nochmals kaufen, wenn er fertig ist. 🙃

3 months ago
Ha! Ich habe es gewagt *gg. Möglicherweise könnte meine bescheidene Person, meine Pläne und mein Schreiben annähernd wichtig sein, dass ein Newsletter Sinn macht. Ich muss allerdings gleich gestehen, dass ich faul und bequem bin. Jeder, der sich also für diesen einträgt, ist vor Massenmails seitens meines Accounts absolut sicher. ^^

Die Entscheidung einen Newsletter zu versenden, habe ich lediglich deswegen getroffen, um meine Reichweite zu erhöhen, die FB ja konsequent einstampft. Ich bin eigentlich gegen ein solches Tool gewesen und habe mich auch lange dagegen gesträubt - aber die gute Yvonne vom Blog Mein Regal voller Regenbögen hat mich überzeugt. Gibt ja auch Leute ohne FB - und gibt auch Leute, denen FB meine Postings unterschlägt. Und außerdem liegt es ja an jedem selbst, ob er die User*innen nervt oder es gemütlich angeht. Und das ist mein Ziel. Keiner wird genervt. Es werden hauptsächlich News zu meinen Büchern und ggf. weiteren Plänen versendet werden. 

Wer also sichergehen will, nichts (mehr) zu verpassen, der kann sich auf meiner Homepage dafür eintragen. 😁🤘

‼️ https://www.jayden-v-reeves.co.uk/news-feed/#newsletteranmeldung

Cool, wenn ein paar von Euch zusammenkommen.
Habt ein schönes Wochenende.

BB, Jay xxx

Photo by Alex Loup on Unsplash

Ha! Ich habe es gewagt *gg. Möglicherweise könnte meine bescheidene Person, meine Pläne und mein Schreiben annähernd wichtig sein, dass ein Newsletter Sinn macht. Ich muss allerdings gleich gestehen, dass ich faul und bequem bin. Jeder, der sich also für diesen einträgt, ist vor Massenmails seitens meines Accounts absolut sicher. ^^

Die Entscheidung einen Newsletter zu versenden, habe ich lediglich deswegen getroffen, um meine Reichweite zu erhöhen, die FB ja konsequent einstampft. Ich bin eigentlich gegen ein solches Tool gewesen und habe mich auch lange dagegen gesträubt – aber die gute Yvonne vom Blog Mein Regal voller Regenböge hat mich überzeugt. Gibt ja auch Leute ohne FB – und gibt auch Leute, denen FB meine Postings unterschlägt. Und außerdem liegt es ja an jedem selbst, ob er die User*innen nervt oder es gemütlich angeht. Und das ist mein Ziel. Keiner wird genervt. Es werden hauptsächlich News zu meinen Büchern und ggf. weiteren Plänen versendet werden.

Wer also sichergehen will, nichts (mehr) zu verpassen, der kann sich auf meiner Homepage dafür eintragen. 😁🤘

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Habt ein schönes Wochenende.

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Ich? Ich weise jede Schuld von mir. 😇😂 Zumal ich es selbst noch nicht gebacken bekommen habe, meinen Newsletter kundzutun. 🙈

Nachdem ich mir sicher bin, dass du nicht spammen wirst 🙃 – weil du viel zu faul sein wirst regelmäßig einen Newsletter zu schreiben 🤪, darfst du mich gerne in den Verteiler mit aufnehmen. Meine Emailadresse hast du?! 😃 Bzw. ich werde auf der HP vorbeischauen …

4 months ago

In meinen Danksagungen erwähne ich auch gern die musikalischen Künstler, die mich bei der Entstehung meiner Romane begleitet haben. Hier ist eine Band, die maßgeblich zum Entstehungsprozess von ›Der steinerne Garten‹ beigetragen hat. 😁Blacklist!

Schönes Wochenende! Ich fahre jetzt nach Hause. ^^

Jay xxx

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Riley zog eine abfällige Grimasse. »Reden Sie verständlich, ich bin nicht so klug wie Sie«, brummte er unwirsch.
»Schon bemerkt.« Nathanyel holte aus und schmetterte die Flasche zornig gegen die Wand. Tausende kleine Glassplitter flogen umher und die Saftpfütze hinterließ einen hässlichen Fleck auf der Tapete.
Mit einem Schlag war Riley hellwach. Bestürzt setzte er sich auf. »Scheiße, sind Sie irre? Es war nur Saft!«
»Es war mein Saft! Und ich trinke immer, wenn ich um halb sieben vom Laufen komme, meinen Saft! Jetzt ist es bereits viertel vor sieben und ich habe keinen Saft trinken können, weil Sie anscheinend nicht fähig sind, die schlichte Order zu begreifen, dass die Farbe Rot ein Tabu signalisiert!« Nathanyel schloss für einen Moment die Augen und Riley beobachtete beunruhigt, wie sein Gesicht wieder diese merkwürdigen Zuckungen bekam. »Meine Lebensmittel werden heute erst gegen acht Uhr gebracht und mit dieser unüberlegten und äußerst dummen Handlung haben Sie mir den gesamten Tag versaut!«
›Verdammt, jetzt schrei doch nicht so. Ich bin nicht taub!‹
»Glauben Sie eigentlich an das, was Sie da von sich geben?«, fragte Riley genervt und musterte Nathanyel mit unverhohlenem Zweifel an dessen gesundem Menschenverstand.
›Du drehst ja voll ab, Pritchard. Nur weil ich dir deinen Saft ausgetrunken habe. Herrgott! Es ist nur Saft gewesen! Wie kann einem so etwas den ganzen Tag versauen?‹
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© Jayden V. Reeves | Der steinerne Garten Bd.1 | zweite überarbeitete Auflage
www.youtube.com/watch?v=CMXk3ZHX6eo

#dersteinerneGarten #gay #drama #bisexual
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Oh, das mach ich auch immer 😀 Aber nur hier auf FB

4 months ago
#diescherbenseinerseele #drama #bisexual #gay #Crime

»Smashed to smithereens [In Scherben zerschlagen]

Was passiert mit einem Menschen, der sich aufgrund von Enttäuschungen, Verletzungen, erlebtem Schock und fehlender Eigenliebe immer mehr in sich selbst zurückzieht?
Wie verhält sich ein Mensch, wenn die ihm wohlwollend zugewandten Personen, seine Familie, seine Freunde den über Jahre aufgebauten, vermeintlich sicheren Schutzwall immer wieder versuchen zu überwinden, zu ihm vorzudringen?
Welche heilsame Kraft erfährt ein Mensch, der endlich bereit ist, Verantwortung für jemand anderen zu übernehmen und Halt und Stabilität zu versprechen und es somit zulassen kann, dass seine „smashed to smithereens“ zersplitterte Seele gekittet wird?

All das erfahren wir in Jayden V. Reeves Roman „Die Scherben seiner Seele“ Band 2 als Fortsetzung der Geschichte von Riley Buchanan aus Band 1 „Der steinerne Garten“.
Das dramatische Ende in Band 1, das für Riley schwer traumatisierend war, stürzt diesen in eine weitere tiefe Krise. Er flieht nach Irland zu seinen familiären Wurzeln und verliert sich immer mehr in Selbstzweifeln und permanenten Schuldzuweisungen an dem, was ihm und Nathanyel widerfahren ist. Er erlebt eine ständig steigende Wut auf sich selbst, verhält sich mehr und mehr aggressiv und brutal, hat Schwierigkeiten zu sich und seiner eigenen Homosexualität zu stehen, steckt voller Scham und erträgt seinen inneren Scherbenhaufen nur mit Alkohol und Tabletten. Er verschließt sich zunehmend vor seiner Umwelt und weist all diejenigen vehement zurück, die trotz allem zu ihm stehen und ihm helfen wollen. Der einzige Ausweg scheint zu sein, Rache an dem Menschen zu nehmen, der aus seiner Sicht für all das verantwortlich ist: Nathanyels Bruder Delwyn Pritchard. Mit Hoffnung auf Unterstützung nimmt Riley hierfür wieder Kontakt zu seiner kriminellen Vergangenheit auf, was jedoch alte Probleme und Feindschaften auf den Plan ruft, so dass er nicht nur sich, sondern auch seine Freunde in größte Lebensgefahr bringt.
Auch wenn in der Mitte des Romans eine zunächst positive Wendung angedeutet wird, fügen sich erst zum Ende hin einzelne Bruchstücke mehr und mehr zusammen und das Buch wird „heller“. Riley schafft es schließlich trotz allem zu akzeptieren, Hilfe anzunehmen und er sieht, welchen Weg er einschlagen muss, um die Scherben seiner Seele endlich aufzulesen. Vor allem aber erkennt er, welchem ganz besonderen Menschen er nahe sein möchte, um geheilt zu werden. Und um dadurch auch dessen Seele „zu heilen“.

Jayden V. Reeves hat mit „Die Scherben seiner Seele“ einen unglaublich dichten, sensiblen und spannungsgeladenen Roman geschaffen. Er erzählt keine einfache Geschichte, sondern schildert die Abgründe, Ängste und Sehnsüchte tief verletzter und traumatisierter Menschen, die die ganze Zeit um Hilfe rufen, ohne es selbst zu erkennen. Seine Sprache ist komplex, fundiert, schonungslos detailliert und dabei klar und immer aufrichtig. Die Erlebnisse und komplizierten Gefühlswelten der Protagonisten werden sehr authentisch geschildert und man kann sich dem als Leser kaum entziehen. All die Schmerzen, die Wut, die Verlorenheit, die Unfähigkeit zur Mitteilung, die Ausweglosigkeit und Brutalität der Situationen, in der sich die Helden befinden, spürt man nahezu am eigenen Leib, so dass das Lesen bisweilen schwer fällt und es stellenweise kaum auszuhalten ist. Aber neben Drama, blutigem Krimi und explicit content erschafft der Autor dennoch auch feine, erholsame Momente zarter Intimität und liebevoller Leidenschaft.

Hat Band 1 „Der steinerne Garten“ noch dafür gesorgt, dass man als Leser über Tage mit gebrochenem Herzen zurück blieb, so ist Band 2 „Die Scherben seiner Seele“ die dringend notwendige Traumatherapie, aus der man zwar geschunden aber versöhnt und nahezu geheilt hervorgeht.«

© Mathieu; 26.02.2021

Danke dafür. 🖤
Und ebenso ein fettes Dankeschön an alle weiteren bisherigen Rezensenten. Es ist immer wieder etwas Besonderes, Eure Worte zu lesen. Sie machen mich sprachlos.

Jay xxx
Cover: DGone; J.V.R.

#diescherbenseinerseele #drama #bisexual #gay #Crime

»Smashed to smithereens [In Scherben zerschlagen]

Was passiert mit einem Menschen, der sich aufgrund von Enttäuschungen, Verletzungen, erlebtem Schock und fehlender Eigenliebe immer mehr in sich selbst zurückzieht?
Wie verhält sich ein Mensch, wenn die ihm wohlwollend zugewandten Personen, seine Familie, seine Freunde den über Jahre aufgebauten, vermeintlich sicheren Schutzwall immer wieder versuchen zu überwinden, zu ihm vorzudringen?
Welche heilsame Kraft erfährt ein Mensch, der endlich bereit ist, Verantwortung für jemand anderen zu übernehmen und Halt und Stabilität zu versprechen und es somit zulassen kann, dass seine „smashed to smithereens“ zersplitterte Seele gekittet wird?

All das erfahren wir in Jayden V. Reeves Roman „Die Scherben seiner Seele“ Band 2 als Fortsetzung der Geschichte von Riley Buchanan aus Band 1 „Der steinerne Garten“.
Das dramatische Ende in Band 1, das für Riley schwer traumatisierend war, stürzt diesen in eine weitere tiefe Krise. Er flieht nach Irland zu seinen familiären Wurzeln und verliert sich immer mehr in Selbstzweifeln und permanenten Schuldzuweisungen an dem, was ihm und Nathanyel widerfahren ist. Er erlebt eine ständig steigende Wut auf sich selbst, verhält sich mehr und mehr aggressiv und brutal, hat Schwierigkeiten zu sich und seiner eigenen Homosexualität zu stehen, steckt voller Scham und erträgt seinen inneren Scherbenhaufen nur mit Alkohol und Tabletten. Er verschließt sich zunehmend vor seiner Umwelt und weist all diejenigen vehement zurück, die trotz allem zu ihm stehen und ihm helfen wollen. Der einzige Ausweg scheint zu sein, Rache an dem Menschen zu nehmen, der aus seiner Sicht für all das verantwortlich ist: Nathanyels Bruder Delwyn Pritchard. Mit Hoffnung auf Unterstützung nimmt Riley hierfür wieder Kontakt zu seiner kriminellen Vergangenheit auf, was jedoch alte Probleme und Feindschaften auf den Plan ruft, so dass er nicht nur sich, sondern auch seine Freunde in größte Lebensgefahr bringt.
Auch wenn in der Mitte des Romans eine zunächst positive Wendung angedeutet wird, fügen sich erst zum Ende hin einzelne Bruchstücke mehr und mehr zusammen und das Buch wird „heller“. Riley schafft es schließlich trotz allem zu akzeptieren, Hilfe anzunehmen und er sieht, welchen Weg er einschlagen muss, um die Scherben seiner Seele endlich aufzulesen. Vor allem aber erkennt er, welchem ganz besonderen Menschen er nahe sein möchte, um geheilt zu werden. Und um dadurch auch dessen Seele „zu heilen“.

Jayden V. Reeves hat mit „Die Scherben seiner Seele“ einen unglaublich dichten, sensiblen und spannungsgeladenen Roman geschaffen. Er erzählt keine einfache Geschichte, sondern schildert die Abgründe, Ängste und Sehnsüchte tief verletzter und traumatisierter Menschen, die die ganze Zeit um Hilfe rufen, ohne es selbst zu erkennen. Seine Sprache ist komplex, fundiert, schonungslos detailliert und dabei klar und immer aufrichtig. Die Erlebnisse und komplizierten Gefühlswelten der Protagonisten werden sehr authentisch geschildert und man kann sich dem als Leser kaum entziehen. All die Schmerzen, die Wut, die Verlorenheit, die Unfähigkeit zur Mitteilung, die Ausweglosigkeit und Brutalität der Situationen, in der sich die Helden befinden, spürt man nahezu am eigenen Leib, so dass das Lesen bisweilen schwer fällt und es stellenweise kaum auszuhalten ist. Aber neben Drama, blutigem Krimi und explicit content erschafft der Autor dennoch auch feine, erholsame Momente zarter Intimität und liebevoller Leidenschaft.

Hat Band 1 „Der steinerne Garten“ noch dafür gesorgt, dass man als Leser über Tage mit gebrochenem Herzen zurück blieb, so ist Band 2 „Die Scherben seiner Seele“ die dringend notwendige Traumatherapie, aus der man zwar geschunden aber versöhnt und nahezu geheilt hervorgeht.«

© Mathieu; 26.02.2021

Danke dafür. 🖤
Und ebenso ein fettes Dankeschön an alle weiteren bisherigen Rezensenten. Es ist immer wieder etwas Besonderes, Eure Worte zu lesen. Sie machen mich sprachlos.

Jay xxx
Cover: DGone; J.V.R.
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Wow … mega Rezension und verdient!

So so wahr ❤️

4 months ago
Work in Progress! 😁

Es ist ein wenig still hier. Sry. Dennoch rumort es hinter den Kulissen dieser Seite, das kann ich Euch versichern. Und dies nicht gerade wenig. Wie schon geschrieben, überarbeite ich derzeit Band 1, Der steinerne Garten – und auch wenn es ein Arsch voll Arbeit ist, kann ich Euch bereits jetzt sagen, dass die New Edition grandios sein und es sich lohnen wird, sie zu lesen. Ich freue mich richtig drauf. ^^

Weiterhin – sollte man es plotten nennen können – beschäftige ich mich gedanklich immer noch mit dem Ideenspinnen für meinen möglichen nächsten Roman. Allerdings ist hier noch viel Schall und Rauch, da die Überarbeitung vom ›Garten‹ schon arg viel Energie frisst und ich meine Ideen noch ordnen und in Form bringen muss. Gut Ding will eben Weile haben…

Und jetzt, gibt’s noch einen kleinen Ausschnitt aus dem bereits überarbeiteten Teil. Der Schreibstil ist feiner geworden und meinen Fortschritten aus den ›Scherben‹ angeglichen.

Have Fun. ^^

BB, Jay xxx
__________________________________________________________

Später am Abend radelte Riley im Anschluss seiner Zugfahrt nach Brighton von Preston Park über die A23 Richtung Withdean Park. Seine Gefühle waren gemischt. Da ihn die Formalitäten zur Kündigung bei Dennis Johnson doch länger in Anspruch genommen hatten, als er ursprünglich eingeplant hatte, war ihm der Weg zu einem Notarzt nicht möglich gewesen.
Inzwischen schillerte seine Schulter wie ein Regenbogen und verbissen versuchte er, die Schmerzen zu ignorieren, während er mit Tempo in die Pedale trat.
Die Sonne war bereits untergegangen und auch wenn es seit gestern nicht mehr geschneit hatte und der Schnee mittlerweile geräumt worden war, gefror der feuchte Asphalt doch zusehends aufgrund der immer noch kalten Temperaturen. Die Straße, in der Nathanyel wohnte, lag nur sechs Minuten mit dem Rad von der Bahnstation entfernt, aber da der Zug Verspätung hatte, war es unmöglich, dass er rechtzeitig zum vereinbarten Zeitpunkt dort eintraf. Er hoffte inständig, dass dies nicht zu einem größeren Problem zwischen ihnen werden würde.
SEIEN SIE PÜNKTLICH.
Riley verdrehte die Augen. 
Als er endlich in die Ladbroke Grove Avenue einbog und bald darauf vor der betreffenden Doppelhaushälfte hielt, lag diese zu seiner Überraschung im Dunkeln. Misstrauisch schaltete er seinen MP3-Player aus, stellte sein Rad ab und stapfte durch den gefrorenen Schnee zur Haustür hinüber, um zu schellen. Nichts geschah. Erneut betätigte er den Klingelknopf, bis er gewahr wurde, dass diese ausgeschaltet zu sein schien. Ratlos stemmte er die Hände in die Hüften, bevor er entschied anzuklopfen. Immer noch nichts. Riley trat einen Schritt zurück und spähte an der Hausfassade hoch. Kurz überlegte er, dann fasste er einen Entschluss. Er kehrte um und ging durch den Vorgarten zur Hinterseite des Gebäudes. Dort schwang er sich über eine kleine, verwitterte Mauer, die das zum Haus gehörende Rasenstück eingrenzte. Auch hier waren alle Zimmer dunkel. Der Versuch, die Küchentür zu öffnen, schlug fehl. Grübelnd schaute er sich um. Außer seinen eigenen Schuhabdrücken war die Schneedecke unberührt. 
›Verdammt verarsche mich nicht, Pritchard.‹
Er schirmte die Augen zu beiden Seiten mit den Händen ab und lehnte seine Stirn gegen eines der bodentiefen Fenster des Wohnzimmers. Langsam ließ er seinen Blick durch den Raum wandern. Das bis auf einige glühende Holzscheite heruntergebrannte Feuer im Kamin, tauchte das Zimmer in ein warmes rötliches Licht und zeichnete die ordentlich aufgeschichteten Büchermauern als finstere abstrakte Schemen in die Szenerie. Riley bemerkte auf dem Boden neben der Couch den aufgeklappten Laptop. Der dunkle Bildschirm reflektierte den Feuerschein schwach. Daneben herrschte ein heilloses Durcheinander aus Zetteln und aufgeschlagenen Büchern. Von Nathanyel hingegen fehlte jede Spur.
Riley ließ die Hände sinken. Hatten sich die Brüder nun doch gegen den Deal entschieden? Oder war seine Verspätung für Nathanyel Grund genug, sich außerordentlich beleidigt zu zeigen?
›Wehe und ich bin den ganzen Weg umsonst gekommen!‹
Kaum hatte er seine Tirade an Flüchen in Gedanken beendet, sah er etwas in der Dunkelheit des Zimmers aufleuchten. Es war das Display eines Handys. Der kalte Schein fiel auf eine Gestalt, die unweit daneben lag. Gleich darauf erlosch die Lichtquelle.
›Oh fuck. Der ist umgekippt.‹
Riley handelte, ohne lange zu zögern. Energisch klopfte er mit den Fingerknöcheln gegen die Glasscheibe. »Pritchard? Pritchard! Können Sie mich hören? Brauchen Sie Hilfe?«
Im Obergeschoss der anderen Doppelhaushälfte ertönte ein Quietschen. »Was machen Sie denn da?«, fragte im nächsten Moment eine dünne Stimme.
Erschrocken blickte Riley auf.
Mit altmodischen Lockenwicklern auf dem Kopf beugte sich eine ältere Dame aus dem Fenster und spähte argwöhnisch zu ihm hinab. »Diese Haushälfte ist bereits seit Monaten unbewohnt. Abgeholt haben sie ihn … diesen … Verrückten.« Ihre Stimmlage konnte die Abscheu, die sie empfand, nicht besser ausdrücken.
›Bedauere, Lady, aber ich befürchte, dass ich den Verrückten gestern wieder nach Hause gebracht habe.‹
»Äh … Guten Abend Mrs. ...« Er errötete. Einen Moment später vernahm er das Klicken eines Hebels, bevor die Terrassentür mit einem Schwung aufgerissen wurde. 
In der Öffnung stand Nathanyel; die schwarzen, widerspenstigen Haare verbargen in dichten Strähnen den Großteil seines Gesichts. Auf bloßen Strümpfen trat er hinaus in den Schnee und wandte den Blick nach oben. »Ich bin wieder da, Mrs. Bloom«, sagte er übertrieben laut und winkte grotesk zu der alten Dame hinauf.
»Oh.« Merklich unangenehm berührt wich diese in das Halbdunkel ihres Zimmers zurück.
»Künftig werde ich jedoch nicht mehr alleine hier wohnen«, rief Nathanyel nun etwas lauter. »Das ist mein neuer Mitbewohner.« Er musterte Riley forschend. »Korrekt?«
›Nein. Ich will nicht.‹
Riley lächelte verkrampft.
Über ihnen knallte das Fenster zu.
»Biest«, zischte Nathanyel. »Sie kommen zu spät«, richtete er sich anschließend vorwurfsvoll an Riley.
›Zwanzig Minuten! Nun mach dir mal nicht ins Hemd.‹
»Ja, der Zug ...«, begann er sich zu rechtfertigen, doch Nathanyel unterbrach ihn barsch.
»Lassen Sie das in Zukunft. Ich hasse Unpünktlichkeit.« 
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© Jayden V. Reeves | Der steinerne Garten Bd. 1 | Zweite überarbeitete Ausgabe

Photo by Tolga Ahmetler on Unsplash

Work in Progress! 😁

Es ist ein wenig still hier. Sry. Dennoch rumort es hinter den Kulissen dieser Seite, das kann ich Euch versichern. Und dies nicht gerade wenig. Wie schon geschrieben, überarbeite ich derzeit Band 1, Der steinerne Garten – und auch wenn es ein Arsch voll Arbeit ist, kann ich Euch bereits jetzt sagen, dass die New Edition grandios sein und es sich lohnen wird, sie zu lesen. Ich freue mich richtig drauf. ^^

Weiterhin – sollte man es plotten nennen können – beschäftige ich mich gedanklich immer noch mit dem Ideenspinnen für meinen möglichen nächsten Roman. Allerdings ist hier noch viel Schall und Rauch, da die Überarbeitung vom ›Garten‹ schon arg viel Energie frisst und ich meine Ideen noch ordnen und in Form bringen muss. Gut Ding will eben Weile haben…

Und jetzt, gibt’s noch einen kleinen Ausschnitt aus dem bereits überarbeiteten Teil. Der Schreibstil ist feiner geworden und meinen Fortschritten aus den ›Scherben‹ angeglichen.

Have Fun. ^^

BB, Jay xxx
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Später am Abend radelte Riley im Anschluss seiner Zugfahrt nach Brighton von Preston Park über die A23 Richtung Withdean Park. Seine Gefühle waren gemischt. Da ihn die Formalitäten zur Kündigung bei Dennis Johnson doch länger in Anspruch genommen hatten, als er ursprünglich eingeplant hatte, war ihm der Weg zu einem Notarzt nicht möglich gewesen.
Inzwischen schillerte seine Schulter wie ein Regenbogen und verbissen versuchte er, die Schmerzen zu ignorieren, während er mit Tempo in die Pedale trat.
Die Sonne war bereits untergegangen und auch wenn es seit gestern nicht mehr geschneit hatte und der Schnee mittlerweile geräumt worden war, gefror der feuchte Asphalt doch zusehends aufgrund der immer noch kalten Temperaturen. Die Straße, in der Nathanyel wohnte, lag nur sechs Minuten mit dem Rad von der Bahnstation entfernt, aber da der Zug Verspätung hatte, war es unmöglich, dass er rechtzeitig zum vereinbarten Zeitpunkt dort eintraf. Er hoffte inständig, dass dies nicht zu einem größeren Problem zwischen ihnen werden würde.
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Riley verdrehte die Augen.
Als er endlich in die Ladbroke Grove Avenue einbog und bald darauf vor der betreffenden Doppelhaushälfte hielt, lag diese zu seiner Überraschung im Dunkeln. Misstrauisch schaltete er seinen MP3-Player aus, stellte sein Rad ab und stapfte durch den gefrorenen Schnee zur Haustür hinüber, um zu schellen. Nichts geschah. Erneut betätigte er den Klingelknopf, bis er gewahr wurde, dass diese ausgeschaltet zu sein schien. Ratlos stemmte er die Hände in die Hüften, bevor er entschied anzuklopfen. Immer noch nichts. Riley trat einen Schritt zurück und spähte an der Hausfassade hoch. Kurz überlegte er, dann fasste er einen Entschluss. Er kehrte um und ging durch den Vorgarten zur Hinterseite des Gebäudes. Dort schwang er sich über eine kleine, verwitterte Mauer, die das zum Haus gehörende Rasenstück eingrenzte. Auch hier waren alle Zimmer dunkel. Der Versuch, die Küchentür zu öffnen, schlug fehl. Grübelnd schaute er sich um. Außer seinen eigenen Schuhabdrücken war die Schneedecke unberührt.
›Verdammt verarsche mich nicht, Pritchard.‹
Er schirmte die Augen zu beiden Seiten mit den Händen ab und lehnte seine Stirn gegen eines der bodentiefen Fenster des Wohnzimmers. Langsam ließ er seinen Blick durch den Raum wandern. Das bis auf einige glühende Holzscheite heruntergebrannte Feuer im Kamin, tauchte das Zimmer in ein warmes rötliches Licht und zeichnete die ordentlich aufgeschichteten Büchermauern als finstere abstrakte Schemen in die Szenerie. Riley bemerkte auf dem Boden neben der Couch den aufgeklappten Laptop. Der dunkle Bildschirm reflektierte den Feuerschein schwach. Daneben herrschte ein heilloses Durcheinander aus Zetteln und aufgeschlagenen Büchern. Von Nathanyel hingegen fehlte jede Spur.
Riley ließ die Hände sinken. Hatten sich die Brüder nun doch gegen den Deal entschieden? Oder war seine Verspätung für Nathanyel Grund genug, sich außerordentlich beleidigt zu zeigen?
›Wehe und ich bin den ganzen Weg umsonst gekommen!‹
Kaum hatte er seine Tirade an Flüchen in Gedanken beendet, sah er etwas in der Dunkelheit des Zimmers aufleuchten. Es war das Display eines Handys. Der kalte Schein fiel auf eine Gestalt, die unweit daneben lag. Gleich darauf erlosch die Lichtquelle.
›Oh fuck. Der ist umgekippt.‹
Riley handelte, ohne lange zu zögern. Energisch klopfte er mit den Fingerknöcheln gegen die Glasscheibe. »Pritchard? Pritchard! Können Sie mich hören? Brauchen Sie Hilfe?«
Im Obergeschoss der anderen Doppelhaushälfte ertönte ein Quietschen. »Was machen Sie denn da?«, fragte im nächsten Moment eine dünne Stimme.
Erschrocken blickte Riley auf.
Mit altmodischen Lockenwicklern auf dem Kopf beugte sich eine ältere Dame aus dem Fenster und spähte argwöhnisch zu ihm hinab. »Diese Haushälfte ist bereits seit Monaten unbewohnt. Abgeholt haben sie ihn … diesen … Verrückten.« Ihre Stimmlage konnte die Abscheu, die sie empfand, nicht besser ausdrücken.
›Bedauere, Lady, aber ich befürchte, dass ich den Verrückten gestern wieder nach Hause gebracht habe.‹
»Äh … Guten Abend Mrs. …« Er errötete. Einen Moment später vernahm er das Klicken eines Hebels, bevor die Terrassentür mit einem Schwung aufgerissen wurde.
In der Öffnung stand Nathanyel; die schwarzen, widerspenstigen Haare verbargen in dichten Strähnen den Großteil seines Gesichts. Auf bloßen Strümpfen trat er hinaus in den Schnee und wandte den Blick nach oben. »Ich bin wieder da, Mrs. Bloom«, sagte er übertrieben laut und winkte grotesk zu der alten Dame hinauf.
»Oh.« Merklich unangenehm berührt wich diese in das Halbdunkel ihres Zimmers zurück.
»Künftig werde ich jedoch nicht mehr alleine hier wohnen«, rief Nathanyel nun etwas lauter. »Das ist mein neuer Mitbewohner.« Er musterte Riley forschend. »Korrekt?«
›Nein. Ich will nicht.‹
Riley lächelte verkrampft.
Über ihnen knallte das Fenster zu.
»Biest«, zischte Nathanyel. »Sie kommen zu spät«, richtete er sich anschließend vorwurfsvoll an Riley.
›Zwanzig Minuten! Nun mach dir mal nicht ins Hemd.‹
»Ja, der Zug …«, begann er sich zu rechtfertigen, doch Nathanyel unterbrach ihn barsch.
»Lassen Sie das in Zukunft. Ich hasse Unpünktlichkeit.«
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© Jayden V. Reeves | Der steinerne Garten Bd. 1 | Zweite überarbeitete Ausgabe

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