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2 weeks ago
Thx Yvonne! đŸ™ƒđŸ–€

Thx Yvonne! đŸ™ƒđŸ–€Wir haben wieder #QueerBuchMontag und heute frĂ€gt Amalia Zeichnerin welches queere Buch ich immer wieder lesen könnte.

Da ich selten ein Buch doppelt in die Hand nehme, ist die Auswahl nicht sonderlich groß und ganz oben steht die Dilogie um Riley Buchanan von Jayden V. Reeves . „Der steinerne Garten“ und „Die Scherben seiner Seele“ sind bei weitem keine WohlfĂŒhlbĂŒcher. Was sie aber definitiv sind, sie sind atmosphĂ€risch, dicht, schonungslos und voller Emotionen. Man liest die Geschichte beim zweiten Durchgang definitiv mit anderen Augen und entdeckt dadurch Feinheiten, die einem beim ersten Mal nicht aufgefallen sind.

Damit ihr wisst, um was es geht, habe ich hier noch die Klapptexte zu den zwei BĂŒchern.

„Der steinerne Garten“ – Band 1:
Gay Drama. Empfohlen ab 16 Jahren.
FĂŒr den 26-jĂ€hrigen Riley Buchanan scheint es sich zunĂ€chst um einen ganz gewöhnlichen Nuts-Transport zu handeln, als er am ersten Weihnachtstag spontan zusagt, den emotional unterkĂŒhlten Nathanyel Pritchard aus der psychiatrischen Privatklinik Waterbury abzuholen. Unverhofft wird ihm jedoch ein finanziell höchst verlockendes Angebot offeriert und um den langen Schatten seiner wenig ruhmreichen Vergangenheit endlich entfliehen zu können, lĂ€sst er sich schließlich auf den merkwĂŒrdigen Handel ein. Naiv stolpert er daraufhin in eine fremde Welt, welche von Routinen, Zwang und Kontrolle dominiert wird, und als Nathanyel schließlich seine wahren Absichten enthĂŒllt, sieht er sich einer Herausforderung gegenĂŒberstehen, die sein Leben recht bald und schonungslos auf den Kopf stellen wird.
Die bewegende Geschichte eines Coming Out inmitten zweier Welten, wie sie unterschiedlicher kaum sein können.

„Die Scherben seiner Seele“ – Band 2:
Drama. Empfohlen ab 18 Jahren.
Fast zehn Monate nach dem schrecklichen Ereignis, welches Riley Buchanans Leben abrupt in ein namenloses dunkles Nichts gestĂŒrzt hat, ist dieser nach Irland geflohen, um sich dort mit den nun quĂ€lenden VorwĂŒrfen seiner eigenen Schuld auseinanderzusetzen. Doch der junge Mann ist hoch traumatisiert und lĂ€uft rasch Gefahr, sich selbst zu verlieren. Schließlich treibt ihn sein Gewissen zu der Entscheidung, dass er die Jagd auf den Mann eröffnen muss, welchem seit jenem Tag nichts als sein blanker Hass entgegenschlĂ€gt. StĂŒck fĂŒr StĂŒck stiehlt sich Riley daraufhin als verlogene Kopie seiner Selbst in eine ihm fremd gewordene Welt zurĂŒck und setzt alles an die Umsetzung eines bitteren Rachefeldzuges, bis er jĂ€h daran erinnert wird, dass ein alter Bekannter noch eine Rechnung mit ihm zu begleichen hat. Er sieht nur einen Ausweg: Er muss seinem Feind ein letztes Mal entgegentreten und den Kampf zu Ende bringen.»Riley ist der Typ Mensch, der in seinem eigens errichteten Labyrinth aus Mauern und Grenzen regelrecht verloren gegangen ist.« Lena M. Brand | Autorin
Anmerkung des Verlages:
In diesem Buch werden eine schwere Traumatisierung und deren mögliche Auswirkungen auf die menschliche Psyche thematisiert. Weiterhin werden explizite Inhalte von massiver physischer, psychischer und sexueller Gewalt sowie fiktive erotische Fantasien geschildert.
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Gern 😊

2 weeks ago
Auf der Web- und Facebook-Seite Wir schreiben QUEER, dem Netzwerk fĂŒr queer-schreibende Autor*innen, werden neben Neuauflagen, Neuerscheinungen, Aktionen der einschlĂ€gigen Autor*innen und Blogs auf Wunsch auch sogenannte Katalog-Profile erstellt, in denen sich der Blog bzw. der/die Autor*in umfassend und nach eigenen Ideen seinen/ihren Leser*innen vorstellen kann.

Auch wenn ich einer der â€șMacherâ€č dieses Netzwerkes bin, welches bald seinen zweijĂ€hrigen Geburtstag feiern wird, habe ich mich mit der Vorstellung zu meiner eigenen Person und meinem Schaffen bislang zurĂŒckgehalten. Heute Morgen war es dann allerdings soweit. Mein eigenes Profil ist online gegangen.

Tjoa... wie ĂŒblich konnte ich mich nicht kurz fassen. Aber es gibt zum Schreiben eben auch nicht gerade wenig zu sagen. Und wenn ich einmal darĂŒber nachdenke und meine Gedanken dazu dann aufschreibe, geht es mit mir durch.

Wer mag, kann es ja lesen. đŸ–€
Ansonsten, kommt gut durch den Sonntag.
Allen Flutopfern alles Gute.

BB, Jay xxx

Auf der Web- und Facebook-Seite Wir schreiben QUEER, dem Netzwerk fĂŒr queer-schreibende Autor*innen, werden neben Neuauflagen, Neuerscheinungen, Aktionen der einschlĂ€gigen Autor*innen und Blogs auf Wunsch auch sogenannte Katalog-Profile erstellt, in denen sich der Blog bzw. der/die Autor*in umfassend und nach eigenen Ideen seinen/ihren Leser*innen vorstellen kann.

Auch wenn ich einer der â€șMacherâ€č dieses Netzwerkes bin, welches bald seinen zweijĂ€hrigen Geburtstag feiern wird, habe ich mich mit der Vorstellung zu meiner eigenen Person und meinem Schaffen bislang zurĂŒckgehalten. Heute Morgen war es dann allerdings soweit. Mein eigenes Profil ist online gegangen.

Tjoa… wie ĂŒblich konnte ich mich nicht kurz fassen. Aber es gibt zum Schreiben eben auch nicht gerade wenig zu sagen. Und wenn ich einmal darĂŒber nachdenke und meine Gedanken dazu dann aufschreibe, geht es mit mir durch.

Wer mag, kann es ja lesen. đŸ–€
Ansonsten, kommt gut durch den Sonntag.
Allen Flutopfern alles Gute.

BB, Jay xxxđŸłïžâ€đŸŒˆ #wirschreibenqueer #QueerWriters #katalogprofil đŸłïžâ€đŸŒˆ

Wir haben ein neues Katalog-Profil fĂŒr Euch! Heute stellen wir Euch die andere Person vor, welche hinter den Kulissen von â€șWir schreiben queerâ€č steckt und nebenbei als Autor tĂ€tig ist: Jayden V. Reeves .

Über seine Werke schreibt Jay:
»Dramen sind die Art von Geschichten, die mich am schnellsten einfangen können. Sie können lauter oder leiser Natur sein. Ich mag das Tragende, SchwermĂŒtige und Nachdenkliche. Das, was bleibt. Und auch das Schweigen der Protagonisten, das eigentlich gar nicht still ist, wenn man in der Lage ist, zwischen den Zeilen zu lesen und auch die Kunst beherrscht, zwischen den Zeilen zu schreiben. Was schwierig ist.«

Besucht unsere Webseite und erfahrt mehr ĂŒber Jayden V. Reeves und warum ein Tabu es wert ist, auch mal bewusst gebrochen zu werden.

Hier gelangt Ihr zum Profil:
www.wir-schreiben-queer.de/jayden-v-reeves/

Bilder: © Shelling Ford on Unsplash; Jayden V. Reeves | Wir schreiben QUEER
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Schon gelesen. 😁😊

Welches Profil? Welches Netzwerk? 🙈😂đŸ€Ș Nein, Spaß. đŸ€Ș Ich bin begeistert davon, dass du dein Profil freigeschaltet hast. đŸ„łđŸ˜ Das war längst überfällig. Und es ist sehr interessant und informativ geworden. Herzlichen Glückwunsch nochmal an dieser Stelle. đŸ„łđŸŽ‰

1 month ago
Ich habe mal wieder etwas fĂŒr Euch.
Ein gesundheitlich recht anstrengendes Vierteljahr liegt hinter mir; aber offenbar nicht ohne einen gewissen Erfolg zu verbuchen. Jedenfalls scheint es so, dass ich allmĂ€hlich meine Demotivation und innere Leere verliere und mich wieder mehr meinem liegengebliebenen Vorhaben, mein DebĂŒt in Ausdruck und stellenweise auch Inhalt zu ĂŒberarbeiten, widmen kann. 

Mein eigentliches (geheimes) Ziel ist es nun, »Der steinerne Garten« bis zur Buch Berlin in die Neuauflage zu bringen; allerdings entspricht dieser neuerliche Druckaufbau absolut nicht den Empfehlungen gewisser Weißkittel.

Nun... wir werden sehen. Ich freue mich jedenfalls, wenn es jetzt fĂŒr die nĂ€chste Zeit stabil in meinem Kopf bleibt. Die Anzahl meiner Follower*innen ist ĂŒber diese schwierige Zeit hinweg beinahe durchgĂ€ngig konstant geblieben. Eine Überraschung fĂŒr mich, wenn ich ehrlich bin. DafĂŒr möchte ich Danke sagen.

Ich habe Euch heute eine bereits ĂŒberarbeitete - aber noch nicht endkorrigierte/lektorierte Leseprobe der Casino-Szene mitgebracht. Die Dynamik ist weitaus intensiver. Im Grunde schreibe ich das komplette Buch neu. ^^

______________________________________________________________

Umso erstaunter war er, als sie fĂŒnfundvierzig Minuten spĂ€ter vor einem Casino hielten. »Wunderbar. Ist das Ihr Plan?«, fragte er unglĂ€ubig, als das Taxi wieder anfuhr und er neben Nathanyel vor den Eingang trat. »Sie wollen ein Casino ausrauben?« Er lachte. »Haben Sie sich auch eine gescheite Fluchtmöglichkeit ĂŒberlegt?«
Blinzelnd musterte Nathanyel ihn. »Sind Sie sicher, dass Sie Ihre kriminelle Ader hinter sich gelassen haben?«
Riley stutzte. »Das war ein Scherz. Das nennt man Ironie.«
â€șDu wirst wohl kaum die Absicht haben, eine solche Summe gewinnen zu wollen.â€č
»Ah.« PrĂŒfend ließ Nathanyel seinen Blick weiter ĂŒber Rileys Gesicht wandern. »TatsĂ€chlich. Ja, ich hörte davon.«
â€șSpinner.â€č
Riley schĂŒttelte den Kopf. »Ich spiele nicht.«
»Nein. Ihre Aufgabe ist es auch lediglich, die Jetons einzutauschen.«
Nathanyel beabsichtigte wirklich, das gesamte Geld zu erspielen? Das wĂŒrde niemals funktionieren. VerblĂŒfft öffnete Riley den Mund, brachte jedoch kein Wort hervor. 
»Lassen Sie das. Sie sind kein Fisch.« Nathanyel trat auf die DrehtĂŒr zu und verschwand im dahinterliegenden Foyer. 
Sichtlich irritiert folgte ihm Riley. Im Innern war es warm und lebhaft. »Sind Ihnen hier nicht zu viele Menschen?«, erkundigte er zweifelnd. Delwyns Worte bezĂŒglich Nathanyels seltsamer Eigenarten waren ihm in den Sinn gekommen. 
Nathanyel blieb so abrupt stehen, dass er fast in ihn hineinlief. »Wie kommen Sie auf diese Idee?«
Riley senkte beschÀmt den Kopf. »Nun ... Ihr Bruder meinte...«
»Seien Sie vergewissert, dass ich in der Lage bin, den lĂ€rmenden Pulk auszublenden, wenn ich beschĂ€ftigt bin«, unterbrach ihn Nathanyel kĂŒhl, wĂ€hrend er zu Rileys Erstaunen eine Sonnenbrille aus der Innentasche seines Jacketts hervorholte. 
Er setzte sie auf, drehte sich auf dem Absatz um und hielt steif auf den Kassenschalter zu, wo er einen nicht unerheblichen Geldbetrag in Spielchips umtauschte. Anschließend steuerte er zielsicher einen der Black-Jack-Tische an. Dort legte er zwei 100-Pfund-Chips in eine freie Box und das Spiel begann.
Riley war unsicher hinter ihm her gestolpert. Er kam sich wie ein Trottel vor, auch, weil er keine Ahnung hatte, was Nathanyel ĂŒberhaupt vorhatte. Jetzt ließ er seinen Blick langsam durch den Saal wandern und betrachtete all die elegant und teuer gekleideten MĂ€nner und Frauen, die sich an den ĂŒbrigen Spieltischen vergnĂŒgten. Seine HĂ€nde begannen zu schwitzen. Sah man ihm an, dass er eigentlich nicht in diese Welt gehörte? Dass er vorgab, jemand anderer zu sein, als er in Wirklichkeit war?
Hier und da hatten sich Menschentrauben gebildet, wenn dort entweder ein besonders talentierter Spieler zu beobachten war oder ein GlĂŒckspilz ein gutes HĂ€ndchen hatte. Riley schluckte. Der Gedanke beobachtet und angestarrt zu werden gewann an PrĂ€senz. Widerlich klebte seine Zunge an seinem Gaumen. Er musste etwas trinken. Dingend. Ohne Nathanyel Bescheid zu geben, setzte er sich in Richtung Bar in Bewegung und bestellte sich einen Drink. Er wusste, dass er dies eigentlich nicht tun sollte. Auch wenn er sich besser fĂŒhlte, war Alkohol in seinem immer noch recht labilen Allgemeinzustand keine passende Wahl, doch ein guter Whisky wĂŒrde ihm helfen, den Drang davonzulaufen zu lindern. Er schloss die Augen, fĂŒhrte das Glas an seine Lippen und kippte die FlĂŒssigkeit mit einem Ruck seine ausgedörrte Kehle hinunter. Gespannt spĂŒrte er der Hitze nach, die kurzzeitig seinen Gaumen kitzelnd seine Brust erwĂ€rmte, um sich dann mit einem wohligen GefĂŒhl in seinem Magen auszubreiten. 
â€șGut. Beruhige dich, Buchanan.â€č
Es wirkte. Er stellte das Glas zurĂŒck auf die Theke und begab sich auf den RĂŒckweg. Je nĂ€her er dem besagten Black-Jack-Tisch allerdings kam, desto langsamer wurden seine Schritte. Er blinzelte verstört. Hatte er die Orientierung verloren? Woher kamen plötzlich all diese Menschen? Zögernd trat er dichter heran und reckte den Hals, um Nathanyels schwarzen Haarschopf ausfindig zu machen, und entdeckte ihn schließlich genau dort, wo er ihn zurĂŒckgelassen hatte. 
â€șWas zur Hölle ...â€č
Er verstand nicht. Unter leise gemurmelten Entschuldigungen bahnte er sich einen Weg durch die Reihen, bis er endlich unmittelbar hinter Nathanyel zum Stehen kam. Auf Zehenspitzen spĂ€hte er neugierig ĂŒber dessen Schulter und seine Augen weiteten sich bestĂŒrzt, sobald er den eindrucksvollen Haufen an Jetons entdeckte, der sich inzwischen in Nathanyels Box angesammelt hatte. Sprachlos sah er zum Croupier hinĂŒber, welcher ĂŒberaus wachsam seinen Blick erwiderte. Riley versteifte sich und sank zurĂŒck auf seine Fersen. Was war hier passiert? Es waren gerade mal zehn Minuten vergangen, wie war es möglich, dass jemand in einer solch kurzen Zeitspanne eine derartige Menge an Geld erspielte? Das konnte nicht mit rechten Dingen zugehen. 
Verstohlen versuchte er, einen Blick in Nathanyels Gesicht zu erhaschen, welches jedoch wie ĂŒblich bar jeglicher Regung blieb. Stattdessen beobachtete er, wie Nathanyel sich steif vorbeugte und mit ruhiger Hand seinen Einsatz erneut erhöhte.
Weitere vierzig Minuten vergingen. Schließlich nahm Nathanyel die Sonnenbrille ab und ihre Augen begegneten sich flĂŒchtig. »Nehmen Sie die Jetons«, raunte er, senkte den Kopf und schob sich mit sichtlicher Anspannung durch das GedrĂ€nge der Neugierigen.
______________________________________________
Jayden V. Reeves | Der steinerne Garten Bd. 1 | Überarbeitete Auflage 2021

Photo by Joachim SchnĂŒrle on Unsplash

#drama #contemporary #roman #dersteinernegarten #queer #bisexual #gay #diescherbenseinerseele #jaydenvreeves

Ich habe mal wieder etwas fĂŒr Euch.
Ein gesundheitlich recht anstrengendes Vierteljahr liegt hinter mir; aber offenbar nicht ohne einen gewissen Erfolg zu verbuchen. Jedenfalls scheint es so, dass ich allmĂ€hlich meine Demotivation und innere Leere verliere und mich wieder mehr meinem liegengebliebenen Vorhaben, mein DebĂŒt in Ausdruck und stellenweise auch Inhalt zu ĂŒberarbeiten, widmen kann.

Mein eigentliches (geheimes) Ziel ist es nun, »Der steinerne Garten« bis zur Buch Berlin in die Neuauflage zu bringen; allerdings entspricht dieser neuerliche Druckaufbau absolut nicht den Empfehlungen gewisser Weißkittel.

Nun… wir werden sehen. Ich freue mich jedenfalls, wenn es jetzt fĂŒr die nĂ€chste Zeit stabil in meinem Kopf bleibt. Die Anzahl meiner Follower*innen ist ĂŒber diese schwierige Zeit hinweg beinahe durchgĂ€ngig konstant geblieben. Eine Überraschung fĂŒr mich, wenn ich ehrlich bin. DafĂŒr möchte ich Danke sagen.

Ich habe Euch heute eine bereits ĂŒberarbeitete – aber noch nicht endkorrigierte/lektorierte Leseprobe der Casino-Szene mitgebracht. Die Dynamik ist weitaus intensiver. Im Grunde schreibe ich das komplette Buch neu. ^^

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Umso erstaunter war er, als sie fĂŒnfundvierzig Minuten spĂ€ter vor einem Casino hielten. »Wunderbar. Ist das Ihr Plan?«, fragte er unglĂ€ubig, als das Taxi wieder anfuhr und er neben Nathanyel vor den Eingang trat. »Sie wollen ein Casino ausrauben?« Er lachte. »Haben Sie sich auch eine gescheite Fluchtmöglichkeit ĂŒberlegt?«
Blinzelnd musterte Nathanyel ihn. »Sind Sie sicher, dass Sie Ihre kriminelle Ader hinter sich gelassen haben?«
Riley stutzte. »Das war ein Scherz. Das nennt man Ironie.«
â€șDu wirst wohl kaum die Absicht haben, eine solche Summe gewinnen zu wollen.â€č
»Ah.« PrĂŒfend ließ Nathanyel seinen Blick weiter ĂŒber Rileys Gesicht wandern. »TatsĂ€chlich. Ja, ich hörte davon.«
â€șSpinner.â€č
Riley schĂŒttelte den Kopf. »Ich spiele nicht.«
»Nein. Ihre Aufgabe ist es auch lediglich, die Jetons einzutauschen.«
Nathanyel beabsichtigte wirklich, das gesamte Geld zu erspielen? Das wĂŒrde niemals funktionieren. VerblĂŒfft öffnete Riley den Mund, brachte jedoch kein Wort hervor.
»Lassen Sie das. Sie sind kein Fisch.« Nathanyel trat auf die DrehtĂŒr zu und verschwand im dahinterliegenden Foyer.
Sichtlich irritiert folgte ihm Riley. Im Innern war es warm und lebhaft. »Sind Ihnen hier nicht zu viele Menschen?«, erkundigte er zweifelnd. Delwyns Worte bezĂŒglich Nathanyels seltsamer Eigenarten waren ihm in den Sinn gekommen.
Nathanyel blieb so abrupt stehen, dass er fast in ihn hineinlief. »Wie kommen Sie auf diese Idee?«
Riley senkte beschĂ€mt den Kopf. »Nun … Ihr Bruder meinte…«
»Seien Sie vergewissert, dass ich in der Lage bin, den lĂ€rmenden Pulk auszublenden, wenn ich beschĂ€ftigt bin«, unterbrach ihn Nathanyel kĂŒhl, wĂ€hrend er zu Rileys Erstaunen eine Sonnenbrille aus der Innentasche seines Jacketts hervorholte.
Er setzte sie auf, drehte sich auf dem Absatz um und hielt steif auf den Kassenschalter zu, wo er einen nicht unerheblichen Geldbetrag in Spielchips umtauschte. Anschließend steuerte er zielsicher einen der Black-Jack-Tische an. Dort legte er zwei 100-Pfund-Chips in eine freie Box und das Spiel begann.
Riley war unsicher hinter ihm her gestolpert. Er kam sich wie ein Trottel vor, auch, weil er keine Ahnung hatte, was Nathanyel ĂŒberhaupt vorhatte. Jetzt ließ er seinen Blick langsam durch den Saal wandern und betrachtete all die elegant und teuer gekleideten MĂ€nner und Frauen, die sich an den ĂŒbrigen Spieltischen vergnĂŒgten. Seine HĂ€nde begannen zu schwitzen. Sah man ihm an, dass er eigentlich nicht in diese Welt gehörte? Dass er vorgab, jemand anderer zu sein, als er in Wirklichkeit war?
Hier und da hatten sich Menschentrauben gebildet, wenn dort entweder ein besonders talentierter Spieler zu beobachten war oder ein GlĂŒckspilz ein gutes HĂ€ndchen hatte. Riley schluckte. Der Gedanke beobachtet und angestarrt zu werden gewann an PrĂ€senz. Widerlich klebte seine Zunge an seinem Gaumen. Er musste etwas trinken. Dingend. Ohne Nathanyel Bescheid zu geben, setzte er sich in Richtung Bar in Bewegung und bestellte sich einen Drink. Er wusste, dass er dies eigentlich nicht tun sollte. Auch wenn er sich besser fĂŒhlte, war Alkohol in seinem immer noch recht labilen Allgemeinzustand keine passende Wahl, doch ein guter Whisky wĂŒrde ihm helfen, den Drang davonzulaufen zu lindern. Er schloss die Augen, fĂŒhrte das Glas an seine Lippen und kippte die FlĂŒssigkeit mit einem Ruck seine ausgedörrte Kehle hinunter. Gespannt spĂŒrte er der Hitze nach, die kurzzeitig seinen Gaumen kitzelnd seine Brust erwĂ€rmte, um sich dann mit einem wohligen GefĂŒhl in seinem Magen auszubreiten.
â€șGut. Beruhige dich, Buchanan.â€č
Es wirkte. Er stellte das Glas zurĂŒck auf die Theke und begab sich auf den RĂŒckweg. Je nĂ€her er dem besagten Black-Jack-Tisch allerdings kam, desto langsamer wurden seine Schritte. Er blinzelte verstört. Hatte er die Orientierung verloren? Woher kamen plötzlich all diese Menschen? Zögernd trat er dichter heran und reckte den Hals, um Nathanyels schwarzen Haarschopf ausfindig zu machen, und entdeckte ihn schließlich genau dort, wo er ihn zurĂŒckgelassen hatte.
â€șWas zur Hölle …â€č
Er verstand nicht. Unter leise gemurmelten Entschuldigungen bahnte er sich einen Weg durch die Reihen, bis er endlich unmittelbar hinter Nathanyel zum Stehen kam. Auf Zehenspitzen spĂ€hte er neugierig ĂŒber dessen Schulter und seine Augen weiteten sich bestĂŒrzt, sobald er den eindrucksvollen Haufen an Jetons entdeckte, der sich inzwischen in Nathanyels Box angesammelt hatte. Sprachlos sah er zum Croupier hinĂŒber, welcher ĂŒberaus wachsam seinen Blick erwiderte. Riley versteifte sich und sank zurĂŒck auf seine Fersen. Was war hier passiert? Es waren gerade mal zehn Minuten vergangen, wie war es möglich, dass jemand in einer solch kurzen Zeitspanne eine derartige Menge an Geld erspielte? Das konnte nicht mit rechten Dingen zugehen.
Verstohlen versuchte er, einen Blick in Nathanyels Gesicht zu erhaschen, welches jedoch wie ĂŒblich bar jeglicher Regung blieb. Stattdessen beobachtete er, wie Nathanyel sich steif vorbeugte und mit ruhiger Hand seinen Einsatz erneut erhöhte.
Weitere vierzig Minuten vergingen. Schließlich nahm Nathanyel die Sonnenbrille ab und ihre Augen begegneten sich flĂŒchtig. »Nehmen Sie die Jetons«, raunte er, senkte den Kopf und schob sich mit sichtlicher Anspannung durch das GedrĂ€nge der Neugierigen.
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Jayden V. Reeves | Der steinerne Garten Bd. 1 | Überarbeitete Auflage 2021

Photo by Joachim SchnĂŒrle on Unsplash

#drama #contemporary #roman #dersteinernegarten #queer #bisexual #gay #diescherbenseinerseele #jaydenvreeves
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So leicht wirst du uns hier nicht los. 😂 Schön wieder von dir zu lesen. đŸ„°

Wenn man deine „Zeilen“ gelesen hat und sie einen begeistert haben, wird sich dass so schnell nicht verändern! Hoffe, dass „Energie und Lebensfreude“ wieder in dich zurückgekehrt sind! 👌

Nathanyel ♥

Ich freue mich auf die entgültige Fassung, denn diese Leseprobe macht eindeutig Lust auf mehr. đŸ„łđŸŽ‰ Danke, dass du sie mit uns geteilt hast.

🙃 😀 Dann wünsche ich dir viel Erfolg, dass die geheime Überarbeitung đŸ€Ș ganz druck-frei bis zur Buch Berlin druck-fertig wird. 😄

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1 month ago
Aktuell lĂ€uft ein Gewinnspiel anlĂ€sslich der 500 Likes auf Mein Regal voller Regenbögen, wo es Band 2 â€șDie Scherben seiner Seeleâ€č, aber auch die BĂŒcher â€șEmotiondancerâ€č meines Kollegen EF v. Hainwald und â€șSome say we wontâ€č meiner Kollegin Nina Kay - Autorin zu gewinnen gibt. ^^ Klickt Euch mal rĂŒber. Viel GlĂŒck!

Jay xxx

Aktuell lĂ€uft ein Gewinnspiel anlĂ€sslich der 500 Likes auf Mein Regal voller Regenböge, wo es Band 2 â€șDie Scherben seiner Seeleâ€č, aber auch die BĂŒcher â€șEmotiondancerâ€č meines Kollegen EF v. Hainwald und â€șSome say we won’tâ€č meiner Kollegin Nina Kay – Autorin zu gewinnen gibt. ^^ Klickt Euch mal rĂŒber. Viel GlĂŒck!

Jay xxx>>> #Gewinnspiel <<<

Das zweite PĂ€ckchen beinhaltet ein Softcover von „Die Scherben seiner Seele“ plus Lesezeichen.

FĂŒr mich war der erste Band der Dilogie schon großes Kino, mit dem zweiten Teil konnte Jayden V. Reeves das noch steigern. Eine sehr intensive, schonungslose Geschichte, die immer einen Ehrenplatz bei mir im Regal haben wird.

Darum gehtÂŽs:
Fast zehn Monate nach dem schrecklichen Ereignis, welches Riley Buchanans Leben abrupt in ein namenloses dunkles Nichts gestĂŒrzt hat, ist dieser nach Irland geflohen, um sich dort mit den nun quĂ€lenden VorwĂŒrfen seiner eigenen Schuld auseinanderzusetzen. Doch der junge Mann ist hoch traumatisiert und lĂ€uft rasch Gefahr, sich selbst zu verlieren. Schließlich treibt ihn sein Gewissen zu der Entscheidung, dass er die Jagd auf den Mann eröffnen muss, welchem seit jenem Tag nichts als sein blanker Hass entgegenschlĂ€gt. StĂŒck fĂŒr StĂŒck stiehlt sich Riley daraufhin als verlogene Kopie seiner Selbst in eine ihm fremd gewordene Welt zurĂŒck und setzt alles an die Umsetzung eines bitteren Rachefeldzuges, bis er jĂ€h daran erinnert wird, dass ein alter Bekannter noch eine Rechnung mit ihm zu begleichen hat. Er sieht nur einen Ausweg: Er muss seinem Feind ein letztes Mal entgegentreten und den Kampf zu Ende bringen.

»Riley ist der Typ Mensch, der in seinem eigens errichteten Labyrinth aus Mauern und Grenzen regelrecht verloren gegangen ist.« Lena M. Brand | Autorin

Anmerkung des Verlages:
In diesem Buch werden eine schwere Traumatisierung und deren mögliche Auswirkungen auf die menschliche Psyche thematisiert. Weiterhin werden explizite Inhalte von massiver physischer, psychischer und sexueller Gewalt sowie fiktive erotische Fantasien geschildert.
Es handelt sich um die Fortsetzung des Romans â€șDer steinerne Gartenâ€č, welcher 2017 im Rediroma-Verlag erschienen ist. Um die Geschehnisse im vorliegenden Band zu verstehen, ist das Lesen von Band 1 unerlĂ€sslich.

Was ihr dafĂŒr tun mĂŒsst, um dabei zu sein 

– Liked meine Blogseite (falls noch nicht geschehen)
– Liked diesen Beitrag
– ErzĂ€hlt mir, warum dieses Buch bei euch einziehen soll
– Teilen ist erwĂŒnscht, aber keine Pflicht

Die Verlosung erfolgt zeitnah, der/die Gewinner/in wird auf dieser Seite bekanntgegeben. Wenn er/sie sich nicht innerhalb von 48 Stunden meldet, wird neu verlost.

Bitte beachtet Folgendes:
– Teilnahmeschluss ist der kommende Freitag (25.06.21), 23:59 Uhr
– FĂŒr die Zusendung eures Gewinns brauche ich eure Adresse. Eure Daten werden ausschließlich fĂŒr das Gewinnspiel/die Zusendung des Gewinns verwendet und danach gelöscht.
– Teilnahme am Gewinnspiel ist ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Eltern gestattet
– Die Bewerber erklĂ€ren sich im Gewinnfall dazu bereit, öffentlich genannt zu werden
– Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
– Keine Haftung fĂŒr den Postversand
– Versand der Gewinne erfolgt innerhalb Deutschlands
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
– Facebook hat mit dem Gewinnspiel nichts zu tun.
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Danke dir fürs Teilen. ❀

2 months ago
Hey Zusammen,

auch wenn ich aus gegenwĂ€rtigen GrĂŒnden zurzeit eher still hier bin, will ich es nicht versĂ€umen, Euch noch einmal darauf hinzuweisen, dass die Lesung meiner Kurzgeschichte â€șOpen Endâ€č in zwei Tagen, am 08.06.2021 - 19:30 Uhr auf dem Zoom-Kanal der Literatunten stattfindet. Ich habe die Ehre, dass mein geschĂ€tzter Autorenkollege Jobst Mahrenholz meinen Text lesen wird. Und das wird er wunderbar machen, weil er gar nicht anders kann.

Zugegen werde ich selbstverstÀndlich dennoch sein.

Wen werde ich denn von Euch dort sehen/lesen? ^^

Thank you, beautiful. ^^
BB Jay xxx

### Organisatorisches ###

Unter diesem Link könnt Ihr Euch in das â€șZoom - Meetingâ€č und somit in die Lesung einloggen:

us02web.zoom.us/j/86003138632


(Meeting-ID: 860 0313 8632 | Kenncode: 145005)

Der Link wird ab ca 19:20 Uhr geöffnet sein und die Lesung endet gegen 20:00 Uhr.

Hey Zusammen,

auch wenn ich aus gegenwĂ€rtigen GrĂŒnden zurzeit eher still hier bin, will ich es nicht versĂ€umen, Euch noch einmal darauf hinzuweisen, dass die Lesung meiner Kurzgeschichte â€șOpen Endâ€č in zwei Tagen, am 08.06.2021 – 19:30 Uhr auf dem Zoom-Kanal der Literatunten stattfindet. Ich habe die Ehre, dass mein geschĂ€tzter Autorenkollege Jobst Mahrenholz meinen Text lesen wird. Und das wird er wunderbar machen, weil er gar nicht anders kann.

Zugegen werde ich selbstverstÀndlich dennoch sein.

Wen werde ich denn von Euch dort sehen/lesen? ^^

Thank you, beautiful. ^^
BB Jay xxx

### Organisatorisches ###

Unter diesem Link könnt Ihr Euch in das â€șZoom – Meetingâ€č und somit in die Lesung einloggen:

us02web.zoom.us/j/86003138632


(Meeting-ID: 860 0313 8632 | Kenncode: 145005)

Der Link wird ab ca 19:20 Uhr geöffnet sein und die Lesung endet gegen 20:00 Uhr.
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Ich kann es noch nicht versprechen, je nachdem wie müde und wie spät ich von der Arbeit nach Hause komme. Aber ich bemühe mich vorbeizuschauen und freue mich drauf. 💚😀

Ich werde da sein und freue mich đŸ„°

Wer erinnert mich? Ich will es nicht verpassen …. ich bin so verpeilt 🙈

ich freue mich

Cool. ^^ Thx!

Danke an alle, die da waren. Ich hoffe Euch hat der Einblick in meine Geschichte gefallen und die Lesung konnte bei denen, die die Anthologie noch nicht kannten, die Neugierde wecken. Jobst kann einfach auch sehr gut lesen. ^^ Leider war bei mir zwischenzeitlich der Ton komplett weg.

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3 months ago
‌ P R E V I E W ‌

Save the Date!
08. Juni 2021; 19:30 Uhr auf dem Zoom-Channel von #allabendlichqueer der Literatunten.

Ich freue mich sehr, dass Autorenseite: Jobst Mahrenholz an diesem Abend meine Kurzgeschichte »Open End« vorlesen wird.

Zum Inhalt:
»Seit vier Jahren lebt der Autor Joey Thatcher mit seinem Freund, dem Kinderarzt Frank Bowers, den Traum einer offenen Beziehung. Beide sind sich einig, das perfekte Beziehungsmodel gefunden zu haben, welches auf dem Fundament klarer Regeln und grenzenlosem Vertrauen zueinander reibungslos funktioniert. 
Bis eines Tages Damian Bates auftaucht und RegelbrĂŒche plötzlich sehr verfĂŒhrerisch erscheinen.«

Tags: #schwul #gay #bisexual #polyamorie #Polyam #offenebeziehung

Die Veranstaltung wird von den Gastgebern noch erstellt. Sobald dies erfolgt ist, verlinke ich sie hier auf der Seite. ^^

‌ P R E V I E W ‌

Save the Date!
08. Juni 2021; 19:30 Uhr auf dem Zoom-Channel von #allabendlichqueer der Literatunten.

Ich freue mich sehr, dass Autorenseite: Jobst Mahrenholz an diesem Abend meine Kurzgeschichte »Open End« vorlesen wird.

Zum Inhalt:
»Seit vier Jahren lebt der Autor Joey Thatcher mit seinem Freund, dem Kinderarzt Frank Bowers, den Traum einer offenen Beziehung. Beide sind sich einig, das perfekte Beziehungsmodel gefunden zu haben, welches auf dem Fundament klarer Regeln und grenzenlosem Vertrauen zueinander reibungslos funktioniert.
Bis eines Tages Damian Bates auftaucht und RegelbrĂŒche plötzlich sehr verfĂŒhrerisch erscheinen.«

Tags: #schwul #gay #bisexual #polyamorie #Polyam #offenebeziehung

Die Veranstaltung wird von den Gastgebern noch erstellt. Sobald dies erfolgt ist, verlinke ich sie hier auf der Seite. ^^
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Hoffentlich hab ich da Zeit! Kann man die auch irgendwo lesen?

Oh Goth!! Ich habe Spätschicht an diesem Tag. 🙈 Aber die Lesung schaffe ich irgendwie. đŸ„ł Es ist toll, dass Jobst wieder für dich liest. Das ist eine wundervolle Kombination.

wie wundervoll ♥

3 months ago
Sry, dass es derzeit still hier ist. Ich habe mich notgedrungen fĂŒr einige Zeit â€șaus dem Verkehrâ€č ziehen lassen. Brauchte eine private Auszeit. Demzufolge hat die Überarbeitung von Band 1 geruht; etwas, dass mich sehr nervös macht - habe ich doch eigentlich einiges mit der Neu-Publikation vor und wie immer sitzt mir jetzt die Zeit im Nacken. Aber nach wie vor muss ich lernen, dass Dinge passieren; die Dunkelheit kommt mir manchmal dazwischen ... da kann man nichts machen.

Anyway ... Im still here and Ill try my very best to keep it that way.
Thx you all for staying here. Really, thank you.

Jay xxx

Photo by Michiel Annaert on Unsplash

Sry, dass es derzeit still hier ist. Ich habe mich notgedrungen fĂŒr einige Zeit â€șaus dem Verkehrâ€č ziehen lassen. Brauchte eine private Auszeit. Demzufolge hat die Überarbeitung von Band 1 geruht; etwas, dass mich sehr nervös macht – habe ich doch eigentlich einiges mit der Neu-Publikation vor und wie immer sitzt mir jetzt die Zeit im Nacken. Aber nach wie vor muss ich lernen, dass Dinge passieren; die Dunkelheit kommt mir manchmal dazwischen … da kann man nichts machen.

Anyway … I’m still here and I’ll try my very best to keep it that way.
Thx you all for staying here. Really, thank you.

Jay xxx

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Ich bin mir sicher, dass alles funktionieren wird đŸ„ł, auch wenn dein Weg zum Ziel steinig und voller Hindernisse ist. Den einfachen Pfad kann jeder beschreiten. Die komplizierten, verschlungenen Straßen führen dagegen zu besonderen Orten und Zielen, die einem nicht in den Schoß fallen, sondern erarbeitet werden wollen. Tausend Dank für deine Rückmeldung. Sie verkürzt die Wartezeit. 😍🎉

Keine Überarbeitung kann so wichtig sein, wie deine Gesundheit, deine Arbeit um die Dunkelheit zu vertreiben. Alles Gute 🍀

Never lose hope 💚 – one day at a time.

4 months ago
#asperger #AspergerSyndrom #dersteinernegarten #diescherbenseinerseele

Heute ist #autismawarenessday .

Nathanyel Pritchard war und ist neben meinem Hauptprotagonisten Riley ein sehr wichtiger Charakter fĂŒr mich.

»Ich weiß, es ist nicht leicht mit ihm, Riley. Aber so, wie du ihn wahrnimmst, ist er nicht wirklich.« Sie stockte. »Du darfst seine Art dir gegenĂŒber nicht persönlich nehmen.«
»Das sagt sich so einfach. Du weißt ja nicht, wie er mich behandelt.« MĂŒde ließ er sich zurĂŒck ins Bett fallen und rieb sich die Augen.
 »Nathan fehlt es nicht an Empathie. Er hat nur Schwierigkeiten, seine GefĂŒhle zu zeigen, beziehungsweise angemessen auf solche zu reagieren.«
Riley seufzte. »Das ist ein wenig untertrieben.«
»Er ist kein schlechter Mensch«, versicherte sie leise.
________________________
© Jayden V. Reeves | Der steinerne Garten Bd. 1

»Heute ist #AutismAwarenessDay. Im Alter von 12 Jahren wurde bei mir Asperger diagnostiziert, eine Form von Autismus. Zu dieser Zeit hatte ich keine Ahnung, was das bedeutet. Wenn ich und meine Eltern Leuten erzÀhlten, dass ich autistisch bin, reagierten sie immer mit Schock, da ich nicht in das Klischee von Autisten passte. 
Heute bleiben so viele (besonders MĂ€dchen) undiagnostiziert. Die GrĂŒnde dafĂŒr sind oft mangelndes Bewusstsein, Vorurteile und die Tatsache, dass viele Autismus immer noch als eine Krankheit oder etwas, das einen zurĂŒckhalten muss, sehen. Dass mehr Menschen mit Autismus etc. diagnostiziert werden, liegt nicht daran, dass es eine Inflation an Diagnosen gibt, sondern daran, dass das Bewusstsein zunimmt und viele hochsensible Menschen in der modernen Gesellschaft stressbedingte Probleme erleben, die sie vermuten lassen, dass sie in dem Spektrum liegen. 
Fast ĂŒberall gibt es sehr begrenzte Ressourcen, um autistischen Menschen die notwendige UnterstĂŒtzung zu geben. Ohne diese Anpassungen kann Autismus zu einer Behinderung werden. Aber unter den richtigen UmstĂ€nden kann es wirklich ein Geschenk sein und sich in etwas verwandeln, von dem Ihr - und die Gesellschaft - profitieren könnt. Traurigerweise ist der Grad des Bewusstseins heute so niedrig. So viele werden nicht diagnostiziert und erhalten daher nicht die Hilfe, die sie brauchen, und verbringen vielleicht ihr ganzes Leben lang in dem Glauben, dass etwas mit ihnen nicht stimmt.
Lasst uns also alle zusammenarbeiten, um das Bewusstsein zu schÀrfen. Es könnte buchstÀblich Leben retten. Autismus ist keine Krankheit. Es ist nicht etwas, das man hat. Es wird definitiv nicht durch irgendetwas wie eine Impfung oder eine DiÀt verursacht. Es bedeutet einfach, dass Ihr ein bisschen anders seid als alle anderen. 
Und in einer Welt, in der jeder danach strebt, gleich zu handeln, gleich zu denken und gleich auszusehen, ist es wirklich etwas, worauf man stolz sein kann, anders zu sein.
Deshalb bin ich sehr stolz darauf, Autist zu sein.«
___________
© Greta Thunberg

#asperger #AspergerSyndrom #dersteinernegarten #diescherbenseinerseele

Heute ist #autismawarenessday .

Nathanyel Pritchard war und ist neben meinem Hauptprotagonisten Riley ein sehr wichtiger Charakter fĂŒr mich.

»Ich weiß, es ist nicht leicht mit ihm, Riley. Aber so, wie du ihn wahrnimmst, ist er nicht wirklich.« Sie stockte. »Du darfst seine Art dir gegenĂŒber nicht persönlich nehmen.«
»Das sagt sich so einfach. Du weißt ja nicht, wie er mich behandelt.« MĂŒde ließ er sich zurĂŒck ins Bett fallen und rieb sich die Augen.
»Nathan fehlt es nicht an Empathie. Er hat nur Schwierigkeiten, seine GefĂŒhle zu zeigen, beziehungsweise angemessen auf solche zu reagieren.«
Riley seufzte. »Das ist ein wenig untertrieben.«
»Er ist kein schlechter Mensch«, versicherte sie leise.
________________________
© Jayden V. Reeves | Der steinerne Garten Bd. 1

»Heute ist #AutismAwarenessDay. Im Alter von 12 Jahren wurde bei mir Asperger diagnostiziert, eine Form von Autismus. Zu dieser Zeit hatte ich keine Ahnung, was das bedeutet. Wenn ich und meine Eltern Leuten erzÀhlten, dass ich autistisch bin, reagierten sie immer mit Schock, da ich nicht in das Klischee von Autisten passte.
Heute bleiben so viele (besonders MĂ€dchen) undiagnostiziert. Die GrĂŒnde dafĂŒr sind oft mangelndes Bewusstsein, Vorurteile und die Tatsache, dass viele Autismus immer noch als eine "Krankheit" oder etwas, das einen zurĂŒckhalten muss, sehen. Dass mehr Menschen mit Autismus etc. diagnostiziert werden, liegt nicht daran, dass es eine "Inflation" an Diagnosen gibt, sondern daran, dass das Bewusstsein zunimmt und viele hochsensible Menschen in der modernen Gesellschaft stressbedingte Probleme erleben, die sie vermuten lassen, dass sie in dem Spektrum liegen.
Fast ĂŒberall gibt es sehr begrenzte Ressourcen, um autistischen Menschen die notwendige UnterstĂŒtzung zu geben. Ohne diese Anpassungen kann Autismus zu einer Behinderung werden. Aber unter den richtigen UmstĂ€nden kann es wirklich ein Geschenk sein und sich in etwas verwandeln, von dem Ihr – und die Gesellschaft – profitieren könnt. Traurigerweise ist der Grad des Bewusstseins heute so niedrig. So viele werden nicht diagnostiziert und erhalten daher nicht die Hilfe, die sie brauchen, und verbringen vielleicht ihr ganzes Leben lang in dem Glauben, dass etwas mit ihnen nicht stimmt.
Lasst uns also alle zusammenarbeiten, um das Bewusstsein zu schÀrfen. Es könnte buchstÀblich Leben retten. Autismus ist keine Krankheit. Es ist nicht etwas, das man "hat". Es wird definitiv nicht durch irgendetwas wie eine Impfung oder eine DiÀt "verursacht". Es bedeutet einfach, dass Ihr ein bisschen anders seid als alle anderen.
Und in einer Welt, in der jeder danach strebt, gleich zu handeln, gleich zu denken und gleich auszusehen, ist es wirklich etwas, worauf man stolz sein kann, anders zu sein.
Deshalb bin ich sehr stolz darauf, Autist zu sein.«
___________
© Greta ThunbergToday is â€Ș#AutismAwarenessDay‬. At the age of 12 I was diagnosed with Asperger, a form of autism. At that time I had no idea what it meant. When I and my parents told people I was autistic, they always reacted with shock since I didn’t fit into the stereotype of autistic people.
Today, so many (especially girls) remain undiagnosed. The reasons for that are often lack of awareness, prejudices and the fact that many still see autism as a “disease” or something that has to hold you back. That more people are diagnosed with autism etc isn’t because there is an “inflation” in diagnoses but since awareness is increasing and many highly sensitive people experience stress related problems in modern society which gives them reason to suspect they’re on the spectrum.

Almost everywhere there are very limited resources to give autistic people the necessary support. Without these adjustments autism can turn into a disability. But under the right circumstances it can truly be a gift and turn into something you – and society – can benefit from. Sadly, today the level of awareness is so low. So many go undiagnosed and will therefore not receive the help they need and may go their whole life believing something is wrong with them.
So let’s all join in spreading awareness. It could literally save lives. Autism is not a disease. It’s not something you ”have”. It’s definitely not ”caused” by anything like vaccine or diet. It simply means that you are a bit different from everyone else.
And in a world where everyone strives to act, think and look the same – being different is truly something to be proud of.
Thats why I’m very proud to be autistic.
#AutisticAndProud #AspiePower #ActuallyAutistic
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Gerade bei Aspis ist es schwierig, wenn man (noch) nicht weiß, dass sie Asperger sind. Wenn man es weiß ist es leichter, da man sich nur in dem abgesteckten Rahmen richtig bewegen muss. Auch sollte man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass in einem Aspi unendlich viel los sein kann, ohne dass man von aussen etwas sieht. Sie tragen ihre Gefühle nicht im Gesicht und ihr Herz nicht auf der Zunge. Ich denke, dass es wahnsinnig spannende und interessante Menschen sind, weil sie die Welt anders sehen und vor allem anders wahrnehmen. Sie stellen andere Fragen und finden dadurch andere Antworten.

4 months ago
Ich lese immer wieder, dass Leser*innen fragen: Einen Autoren bzw. eine Autorin unterstĂŒtzen. Wie geht das? ^^

Ich will heute ein wenig auf die verschiedenen Möglichkeiten eingehen, sollte sich wer dafĂŒr interessieren. 😁

Den/die Autor*in bei der informativen Verbreitung seiner BĂŒcher zu unterstĂŒtzen bzw. dem/der Autoren/Autorin selbst zu mehr Bekanntheit zu verhelfen, kann auf verschiedenen Wegen passieren:

☑ 1. Das Buch selbst bewerben
Sofern es Euch gefallen hat, was der/die Autorin da publiziert hat, bewerbt es mit einem eigenen Beitrag in einschlĂ€gigen BĂŒchergruppen. Manchmal passt es auch in einem Antwort-Kommentar zu einer entsprechenden Fragestellung eines anderen Gruppenmitgliedes. Schreibt bestenfalls ein paar Worte dazu, warum es Euren Geschmack getroffen hat und gebt einen Verkaufslink an, wo das Buch zu finden ist.

☑ 2. Das Schreiben von Rezensionen
Scheut Euch nicht Eure Meinung zu dem jeweiligen Buch in ein paar Worte zu fassen. Ich lese/höre immer wieder, dass sich manche schĂ€men, weil sie meinen, sich sprachlich nicht so gewandt ausdrĂŒcken zu können. Ganz ehrlich? Das interessiert niemanden. Keiner verlangt, dass Ihr einen zweiten Roman schreibt – ein paar knappe Worte, warum Euch das Buch gefallen hat – genĂŒgen vollkommen und hilft dem/der Autorin und seinem/ihren Werk immens. Neben der Plattform des großen A sind auch andere wie Thalia, Hugendubel, Goodreads und Lovelybooks etc. sehr hilfreich. Auch hier benötigt man einen Account, den Ihr aber anonym halten könnt, wenn Ihr dies wollt.

☑ 3. Kauft die Originale
Es ist selbstredend, dass ein gratis E-Book-Download auf einer Piratenseite dem/der Autorin nicht hilft, sondern sehr schadet. Die Zeit (Monate, manchmal sogar Jahre) und die MĂŒhe und Liebe, die der/die Autor*in in das Schreiben des Buchs investiert hat, nicht zu honorieren und wertzuschĂ€tzen ist eine ĂŒble Sache.

***************** UnterstĂŒtzung auf Facebook *******************

☑ 3. Auf GruppenbeitrĂ€ge des Autoren/der Autorin reagieren
Schenkt dem Beitrag des/der Autor*in in den einschlÀgigen Gruppen eine Reaktion, bestenfalls einen Kommentar. Letzteres puscht den Beitrag in der Gruppe auch immer wieder »nach oben« und verhilft ihm auf diese Weise zu mehr Sichtbarkeit.

☑ 4. Die Facebook-Seite des/der Autorin liken bzw. abonnieren
UnterhĂ€lt der/die Autor*in eine eigene Facebook-PrĂ€senz, wĂ€re ein Like und ein Abonnement der Seite hilfreich. Allerdings schrĂ€nkt Facebook die Reichweite der Seiten aus kommerziellen GrĂŒnden zunehmend ein, vielfach  erscheinen BeitrĂ€ge in der Timeline gar nicht – oder werden erst Tage spĂ€ter angezeigt. Selbst wenn man eine Seite favorisiert abonniert hat. 
Sobald Facebook bemerkt, dass eine Seite beliebt ist (Anzahl der Seitenlikes/Follower*Innen), macht es die TĂŒr zu. Anschließend bekommt der/die Seitenbetreiber*in eine Nachricht, die in etwa so klingt: »Mein lieber Schatz. Dein Beitrag könnte mehr Likes haben.   Wenn Du das willst, dann kaufe doch eine Werbeanzeige bei uns ein und das TĂŒrchen geht wieder auf.«
Geht man darauf ein, wird man tatsĂ€chlich mit mehr Sichtbarkeit belohnt. Das TĂŒrchen ist auf – aber nur solange man bezahlt.
 
Aber es gibt Möglichkeiten die Facebook-Mutti zu ĂŒberlisten:

☑ 5. Die SeitenbeitrĂ€ge des Autoren/der Autorin liken und kommentieren
TatsĂ€chlich SCHRÄNKT Facebook ja nur die Reichweite ein, d.h. einigen Follower*innen werden die BeitrĂ€ge weiterhin angezeigt.  Immer wieder höre/lese ich allerdings von Bekannten & Freunden, dass sie diesen oder jenen Beitrag gut fanden, als er durch ihre Timeline geschlittert ist - aber der hilfreiche Like bleibt aus. Fragt man nach dem »Warum«, hört man hĂ€ufig: »Ach nee, ich mache das nie.« Allerdings ist das Social Network Facebook ja genau darauf aufgebaut. Damit ist es bekannt geworden. Mit dem »GefĂ€llt mir«-Button. ^^ Das Liken der BeitrĂ€ge verhilft daher zu einer organisch basierten Reichweite, die viel mehr wiegt, als die finanzielle Variante.

☑ 6. Fortgeschrittenes Liken *gg
 Facebook mag Emotionen. Wusstet Ihr, das jeder Beitrag, der anstatt des gewöhnlichen Likes durch den Daumen, eines der positiven Emoticons (đŸ„°đŸ˜źâ€ïž) erhĂ€lt, mit mehr Sichtbarkeit von Facebook belohnt wird? Doch, ist tatsĂ€chlich so. Wer also Advanced Liking betreiben will, der weiß nun Bescheid, wie er da auf der Seite seines/seiner favorisierten Autoren/Autorin richtig Gas geben kann. *g

☑ 7. Das Teilen von SeitenbeitrĂ€gen
Jeder von uns weiß, dass das Teilen von BeitrĂ€gen zu einer enormen Reichweite und Sichtbarkeit verhilft. Daher ist diese Möglichkeit auch eine der wichtigsten, die der/die Leser*in wĂ€hlen kann, um den/die Autor*in entsprechend zu unterstĂŒtzen. Je hĂ€ufiger der Beitrag der Leseprobe oder die News zu einem aktuellen Schreibprojekt geteilt werden, desto mehr Interesse wird geweckt. Dem steht gegenĂŒber, dass bei einem geteilten Beitrag bestenfalls der Original-Beitrag geliked wird, denn auf diese Weise verhilft man dem/der Autor*in gleich zu doppelter Sichtbarkeit: Einmal durch den »geliketen« Beitrag und einmal der Autoren-Seite an sich.

Cool, wenn Ihr mitmacht! ^^ Ich finde, das sind recht viele Möglichkeiten der UnterstĂŒtzung. 
Und wo wir gerade davon geredet haben: SelbstverstÀndlich darf jeder den Beitrag teilen. *g

Thx fĂŒrs Lesen und allen Leser*innen, die uns Autor*innen entsprechend unterstĂŒtzen und unterstĂŒtzen wollen. 💙

Habt ein schönes langes Wochenende, ob mit oder ohne Hasen, Eiern, Bananen etc.... 😁

BB, Jay xxx 🍌

Ich lese immer wieder, dass Leser*innen fragen: Einen Autoren bzw. eine Autorin unterstĂŒtzen. Wie geht das? ^^

Ich will heute ein wenig auf die verschiedenen Möglichkeiten eingehen, sollte sich wer dafĂŒr interessieren. 😁

Den/die Autor*in bei der informativen Verbreitung seiner BĂŒcher zu unterstĂŒtzen bzw. dem/der Autoren/Autorin selbst zu mehr Bekanntheit zu verhelfen, kann auf verschiedenen Wegen passieren:

☑ 1. Das Buch selbst bewerben
Sofern es Euch gefallen hat, was der/die Autorin da publiziert hat, bewerbt es mit einem eigenen Beitrag in einschlĂ€gigen BĂŒchergruppen. Manchmal passt es auch in einem Antwort-Kommentar zu einer entsprechenden Fragestellung eines anderen Gruppenmitgliedes. Schreibt bestenfalls ein paar Worte dazu, warum es Euren Geschmack getroffen hat und gebt einen Verkaufslink an, wo das Buch zu finden ist.

☑ 2. Das Schreiben von Rezensionen
Scheut Euch nicht Eure Meinung zu dem jeweiligen Buch in ein paar Worte zu fassen. Ich lese/höre immer wieder, dass sich manche schĂ€men, weil sie meinen, sich sprachlich nicht so gewandt ausdrĂŒcken zu können. Ganz ehrlich? Das interessiert niemanden. Keiner verlangt, dass Ihr einen zweiten Roman schreibt – ein paar knappe Worte, warum Euch das Buch gefallen hat – genĂŒgen vollkommen und hilft dem/der Autorin und seinem/ihren Werk immens. Neben der Plattform des großen A sind auch andere wie Thalia, Hugendubel, Goodreads und Lovelybooks etc. sehr hilfreich. Auch hier benötigt man einen Account, den Ihr aber anonym halten könnt, wenn Ihr dies wollt.

☑ 3. Kauft die Originale
Es ist selbstredend, dass ein gratis E-Book-Download auf einer Piratenseite dem/der Autorin nicht hilft, sondern sehr schadet. Die Zeit (Monate, manchmal sogar Jahre) und die MĂŒhe und Liebe, die der/die Autor*in in das Schreiben des Buchs investiert hat, nicht zu honorieren und wertzuschĂ€tzen ist eine ĂŒble Sache.

***************** UnterstĂŒtzung auf Facebook *******************

☑ 3. Auf GruppenbeitrĂ€ge des Autoren/der Autorin reagieren
Schenkt dem Beitrag des/der Autor*in in den einschlÀgigen Gruppen eine Reaktion, bestenfalls einen Kommentar. Letzteres puscht den Beitrag in der Gruppe auch immer wieder »nach oben« und verhilft ihm auf diese Weise zu mehr Sichtbarkeit.

☑ 4. Die Facebook-Seite des/der Autorin liken bzw. abonnieren
UnterhĂ€lt der/die Autor*in eine eigene Facebook-PrĂ€senz, wĂ€re ein Like und ein Abonnement der Seite hilfreich. Allerdings schrĂ€nkt Facebook die Reichweite der Seiten aus kommerziellen GrĂŒnden zunehmend ein, vielfach erscheinen BeitrĂ€ge in der Timeline gar nicht – oder werden erst Tage spĂ€ter angezeigt. Selbst wenn man eine Seite favorisiert abonniert hat.
Sobald Facebook bemerkt, dass eine Seite beliebt ist (Anzahl der Seitenlikes/Follower*Innen), macht es die TĂŒr zu. Anschließend bekommt der/die Seitenbetreiber*in eine Nachricht, die in etwa so klingt: »Mein lieber Schatz. Dein Beitrag könnte mehr Likes haben. Wenn Du das willst, dann kaufe doch eine Werbeanzeige bei uns ein und das TĂŒrchen geht wieder auf.«
Geht man darauf ein, wird man tatsĂ€chlich mit mehr Sichtbarkeit belohnt. Das TĂŒrchen ist auf – aber nur solange man bezahlt.

Aber es gibt Möglichkeiten die Facebook-Mutti zu ĂŒberlisten:

☑ 5. Die SeitenbeitrĂ€ge des Autoren/der Autorin liken und kommentieren
TatsĂ€chlich SCHRÄNKT Facebook ja nur die Reichweite ein, d.h. einigen Follower*innen werden die BeitrĂ€ge weiterhin angezeigt. Immer wieder höre/lese ich allerdings von Bekannten & Freunden, dass sie diesen oder jenen Beitrag gut fanden, als er durch ihre Timeline geschlittert ist – aber der hilfreiche Like bleibt aus. Fragt man nach dem »Warum«, hört man hĂ€ufig: »Ach nee, ich mache das nie.« Allerdings ist das Social Network Facebook ja genau darauf aufgebaut. Damit ist es bekannt geworden. Mit dem »GefĂ€llt mir«-Button. ^^ Das Liken der BeitrĂ€ge verhilft daher zu einer organisch basierten Reichweite, die viel mehr wiegt, als die finanzielle Variante.

☑ 6. Fortgeschrittenes Liken *gg
Facebook mag Emotionen. Wusstet Ihr, das jeder Beitrag, der anstatt des gewöhnlichen Likes durch den Daumen, eines der positiven Emoticons (đŸ„°đŸ˜źâ€ïž) erhĂ€lt, mit mehr Sichtbarkeit von Facebook belohnt wird? Doch, ist tatsĂ€chlich so. Wer also Advanced Liking betreiben will, der weiß nun Bescheid, wie er da auf der Seite seines/seiner favorisierten Autoren/Autorin richtig Gas geben kann. *g

☑ 7. Das Teilen von SeitenbeitrĂ€gen
Jeder von uns weiß, dass das Teilen von BeitrĂ€gen zu einer enormen Reichweite und Sichtbarkeit verhilft. Daher ist diese Möglichkeit auch eine der wichtigsten, die der/die Leser*in wĂ€hlen kann, um den/die Autor*in entsprechend zu unterstĂŒtzen. Je hĂ€ufiger der Beitrag der Leseprobe oder die News zu einem aktuellen Schreibprojekt geteilt werden, desto mehr Interesse wird geweckt. Dem steht gegenĂŒber, dass bei einem geteilten Beitrag bestenfalls der Original-Beitrag geliked wird, denn auf diese Weise verhilft man dem/der Autor*in gleich zu doppelter Sichtbarkeit: Einmal durch den »geliketen« Beitrag und einmal der Autoren-Seite an sich.

Cool, wenn Ihr mitmacht! ^^ Ich finde, das sind recht viele Möglichkeiten der UnterstĂŒtzung.
Und wo wir gerade davon geredet haben: SelbstverstÀndlich darf jeder den Beitrag teilen. *g

Thx fĂŒrs Lesen und allen Leser*innen, die uns Autor*innen entsprechend unterstĂŒtzen und unterstĂŒtzen wollen. 💙

Habt ein schönes langes Wochenende, ob mit oder ohne Hasen, Eiern, Bananen etc…. 😁

BB, Jay xxx 🍌
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Ich muss zugeben, dass ich, was das Kommentieren von Beiträgen betrifft, doch etwas nachlässig bin. 🙈

Ich werde mehr darauf achten. đŸ„łđŸ˜‚ Manchmal schleift es. Aber ich gelobe Besserung. 😜

Fortgeschrittenes Liken 😁

♥

Danke dafür!

❀

Many thx fürs fleißige Teilen dieses Beitrages!!! Find ich total cool! 💙

Super Beitrag ❀

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4 months ago
#Leseprobe

Mit tatkrĂ€ftiger UnterstĂŒtzung geht die Überarbeitung von â€șDer steinerne Gartenâ€č inzwischen recht gut voran. Leider bin ich aufgrund diverser Begebenheiten immer wieder gezwungen zu pausieren, dennoch zeichnet sich bereits etwas ganz Großes ab. 

Sprachlich gesehen ist der Content nun so viel intensiver, ausgefeilter und eindrucksvoller. Was soll ich sagen - ich bin glĂŒcklich ĂŒber das bisherige Ergebnis; ich hĂ€tte nicht geglaubt, dass ich doch noch so viel zu sagen habe; dass es noch so vieles gibt, was ich besser machen konnte und kann. 

Lest selbst.

Kapitel 8 [Ausschnitt]

Etwas war anders als vorher. Eine Decke hĂŒllte ihn ein und verbarg einen wesentlichen Teil seines Gesichts. Unter dem dicken Stoff staute sich sein warmer Atem und tief sog er die Luft in seine Lungen. Sein Rachen schmerzte; er war durstig. Kaum merklich bewegte er die Finger. Die HandflĂ€chen aneinander, ruhten seine HĂ€nde nun zwischen seinen Beinen, glĂŒhend und feucht von seiner KörperwĂ€rme. 
Seine Glieder fĂŒhlten sich unendlich schwer an, dementsprechend verspĂŒrte er keinerlei BedĂŒrfnis sich zu regen. Daher unterließ er es. Unter halb geöffneten Lidern spĂ€hte er in den schwach erleuchteten Raum hinein und erkannte ihn auf Anhieb. Er befand sich in Brighton. Er war angekommen. Endlich.
Durch die Fenster fiel trĂŒbes Tageslicht. Ob es morgens oder abends war, interessierte ihn nicht. MĂŒde schloss er die Augen wieder und lauschte dem angenehmen Prasseln des Regens, sowie dem Rauschen des Windes, der in sanften Böen um die Hausecke wehte. Beruhigend. 
â€șSie haben mich gehen lassen.â€č
Es dauerte eine Weile, bis sein Gehirn diesen Gedanken realisierte. Erneut schlug er die Augen auf und zog die Stirn kraus. 
â€șAber wie bin ich hierhergekommen?â€č
Als NÀchstes fiel ihm auf, dass er nackt war. »Was zur Hölle«, murmelte er und schwerfÀllig versuchte er, sich aufzurichten, zuckte jedoch erschrocken zusammen, sobald er Nathanyel in dem abgewetzten Ohrensessel vor dem Fenster entdeckte. Aufgrund seiner gewohnt schwarzen Kleidung war er auf den ersten Blick kaum auf dem dunklen Polster auszumachen. 
Hastig setzte Riley sich auf und zog die Bettdecke enger um seinen Leib. »Was passiert hier?«, erkundigte er sich heiser.
â€șUnd warum bin ich nackt?â€č
Die Lippen leicht geöffnet lehnte Nathanyel den Kopf zurĂŒck und musterte ihn eine Weile nachdenklich. Schließlich klappte er das Buch auf seinem Schoß zu, schlug die langen Beine ĂŒbereinander und fing an, mit dem Fuß zu wippen. »Vielleicht sollten wir uns zuerst mit einer ganz anderen Frage befassen«, entgegnete er ruhig. »Es ist doch eher von Belang, was bereits passiert ist.« FlĂŒchtig deutete er zum Nachttisch hinĂŒber.
Rileys Augen weiteten sich kaum merklich. Dort lag sein GĂŒrtel. Zusammengerollt. 
â€șScheiße. Er weiß es.â€č
Verstohlen schob er seine Arme unter die Bettdecke, wĂ€hrend er fieberhaft nach einem Weg suchte, wie er sich am besten aus der Sache herausreden konnte. Doch ihm wollte nichts Gescheites einfallen. Eine Sekunde spĂ€ter erfasste ihn Trotz und statt sich zu erklĂ€ren, ging er zum Angriff ĂŒber. »Warum habe ich nichts an?«, fragte er bissig.
Nathanyels Mundwinkel zuckten leicht. »Das ist zwar nicht das, was ich gemeint habe, aber wir können auch so beginnen. Ich war der Meinung, dass Kleidung unter der Dusche nicht besonders hilfreich ist.«
Riley blinzelte. »Wollen Sie damit etwa sagen, dass Sie...« Er stockte, als ihm die ungeheure Bedeutung von Nathanyels Aussage bewusst wurde. »  mich geduscht haben?!«
»Ja.«
»Was?« Riley starrte ihn an. »Warum?«
»Wie kommen Sie nur mit diesem bescheidenen Intellekt zurecht? Das muss unglaublich anstrengend sein.« Ein Funken Spott blitzte in den hellen Augen auf. »Sie hatten eine Dusche dringend nötig.«
ER RIECHT SEHR UNANGENEHM. HABEN SIE DAS BEMERKT?
Riley merkte, wie er errötete.
â€șSie haben mich in meiner eigenen Pisse liegen lassen. Diese Arschlöcher.â€č
»Also haben Sie 
 mich auch gewaschen?« Unruhig senkte er den Blick. »Dort ... unten?«
»Wie duschen Sie denn fĂŒr gewöhnlich?«
Schlagartig wurde Riley ĂŒbel. Dieser Kerl hatte ihn angefasst, als er bewusstlos gewesen war. Eine solch merkwĂŒrdige Situation mochte er sich nicht einmal ansatzweise vorstellen.
Nathanyel ließ ein amĂŒsiertes Schnauben vernehmen. »Oh bitte, keine Scham. Ich kann Ihnen versichern, dass ich nichts gesehen habe, was ich nicht schon kenne.«
»Aber Sie sind nicht schwul, oder?«, fiel Riley ihm ins Wort und blinzelte misstrauisch zu ihm hinĂŒber.
»Werden Sie nicht inadÀquat.«
»Ich glaube nicht, dass es nötig war, dass Sie mich waschen mussten«, schnappte Riley zurĂŒck. »Mich abzuduschen hĂ€tte sicherlich ausgereicht.«
»Es war nötig«, widersprach Nathanyel mit Nachdruck. »Das wenig schmeichelhafte Bouquet Ihres Körpers hat meinen Geruchssinn eklatant gepeinigt und ich wĂŒrde diese Entscheidung immer wieder treffen, wenn ich Sie noch einmal entsprechend desolat aus dem Rinnstein fischen mĂŒsste.« Er runzelte die Stirn. »Im Übrigen habe ich mir erlaubt, Ihre Kleidung zu entsorgen. Gemessen an dem Grad der Verschmutzung wĂ€re eine kostspielige Reinigung erforderlich gewesen und sicherlich pflichten Sie mir in meiner Annahme bei, dass ein derartiger Mehraufwand verglichen mit dem finanziellen Wert Ihrer Bekleidung keine BerĂŒcksichtigung in Ihrem Budget findet.« 
Grimmig presste Riley die Lippen aufeinander. Dann schwang er die Beine ĂŒber die Bettkante. Entschlossen, sich dieser BlĂ¶ĂŸe nicht mehr lĂ€nger hinzugeben, wickelte er die Decke um seine HĂŒfte und erhob sich abrupt. Umgehend ergriff ihn starker Schwindel und imaginĂ€rer schwarzer Sand rieselte kurzzeitig in sein Sichtfeld. Kraftlos sackte er auf das Bett zurĂŒck und stöhnte leise.
»Sie haben Drogen genommen«, sagte Nathanyel scharf.
Rileys HĂ€nde zitterten, als er sich ĂŒber die feuchte Stirn wischte. »Nein, habe ich nicht«, hauchte er schwach.
»LĂŒgen Sie nicht!«
Aufgebracht fuhr Riley herum. »Ich lĂŒge nicht! Ich nehme keine Drogen mehr!«
»Mehr? Also leugnen Sie nicht, dass Sie diese eine Zeit lang regelmĂ€ĂŸig konsumiert haben?«
»Was geht Sie das an?«
»Viel.«
»Irrtum«, stieß Riley eisig hervor. »Es geht Sie nichts an. Rein gar nichts.«
Nathanyel erwiderte seinen Blick ungerĂŒhrt. »Ich habe ein Spritzbesteck und flĂŒssiges Heroin in Ihren Taschen gefunden.«
â€șDu hast was?â€č
Eine Welle der Erregung durchflutete ihn.
â€șGib es mir.â€č
Riley blinzelte entrĂŒckt. »Ich nehme keine Drogen mehr«, wiederholte er leise.
»Außer in den letzten Tagen.«
ICH DENKE, WIR HABEN ERREICHT, WAS WIR WOLLTEN.
»Ich nehme seit ĂŒber sechs Jahren keine mehr!«, fauchte er Nathanyel an.
Dieser legte die Fingerspitzen aneinander und tippte sie nachdenklich gegen seine Lippen. »Was wollen Sie damit andeuten?«
»Dass ich sie mir weder freiwillig noch selbst zugefĂŒhrt habe.«
»Sie meinen, jemand hat sie Ihnen ohne Ihre Zustimmung verabreicht?«
»Ja, Himmel nochmal.«
»Interessant.« GrĂŒbelnd rieb Nathanyel sein Kinn. »Wer sollte so etwas tun?«
»Was weiß ich?! Sie wissen doch sonst immer alles!«
â€șEinen Scheiß werde ich dir erzĂ€hlen!â€č
»Und das soll ich Ihnen glauben?«
»Es ist mir egal, ob Sie es glauben! Es ist die verdammte Wahrheit!«
_________________________________________________
© Jayden V. Reeves | Der steinerne Garten Bd.1 | Unveröffentlichte zweite Auflage

Bild: Bild von StockSnap auf Pixabay 
#dersteinernegarten #gay #bisexual #drama #roman

#Leseprobe

Mit tatkrĂ€ftiger UnterstĂŒtzung geht die Überarbeitung von â€șDer steinerne Gartenâ€č inzwischen recht gut voran. Leider bin ich aufgrund diverser Begebenheiten immer wieder gezwungen zu pausieren, dennoch zeichnet sich bereits etwas ganz Großes ab.

Sprachlich gesehen ist der Content nun so viel intensiver, ausgefeilter und eindrucksvoller. Was soll ich sagen – ich bin glĂŒcklich ĂŒber das bisherige Ergebnis; ich hĂ€tte nicht geglaubt, dass ich doch noch so viel zu sagen habe; dass es noch so vieles gibt, was ich besser machen konnte und kann.

Lest selbst.

Kapitel 8 [Ausschnitt]

Etwas war anders als vorher. Eine Decke hĂŒllte ihn ein und verbarg einen wesentlichen Teil seines Gesichts. Unter dem dicken Stoff staute sich sein warmer Atem und tief sog er die Luft in seine Lungen. Sein Rachen schmerzte; er war durstig. Kaum merklich bewegte er die Finger. Die HandflĂ€chen aneinander, ruhten seine HĂ€nde nun zwischen seinen Beinen, glĂŒhend und feucht von seiner KörperwĂ€rme.
Seine Glieder fĂŒhlten sich unendlich schwer an, dementsprechend verspĂŒrte er keinerlei BedĂŒrfnis sich zu regen. Daher unterließ er es. Unter halb geöffneten Lidern spĂ€hte er in den schwach erleuchteten Raum hinein und erkannte ihn auf Anhieb. Er befand sich in Brighton. Er war angekommen. Endlich.
Durch die Fenster fiel trĂŒbes Tageslicht. Ob es morgens oder abends war, interessierte ihn nicht. MĂŒde schloss er die Augen wieder und lauschte dem angenehmen Prasseln des Regens, sowie dem Rauschen des Windes, der in sanften Böen um die Hausecke wehte. Beruhigend.
â€șSie haben mich gehen lassen.â€č
Es dauerte eine Weile, bis sein Gehirn diesen Gedanken realisierte. Erneut schlug er die Augen auf und zog die Stirn kraus.
â€șAber wie bin ich hierhergekommen?â€č
Als NÀchstes fiel ihm auf, dass er nackt war. »Was zur Hölle«, murmelte er und schwerfÀllig versuchte er, sich aufzurichten, zuckte jedoch erschrocken zusammen, sobald er Nathanyel in dem abgewetzten Ohrensessel vor dem Fenster entdeckte. Aufgrund seiner gewohnt schwarzen Kleidung war er auf den ersten Blick kaum auf dem dunklen Polster auszumachen.
Hastig setzte Riley sich auf und zog die Bettdecke enger um seinen Leib. »Was passiert hier?«, erkundigte er sich heiser.
â€șUnd warum bin ich nackt?â€č
Die Lippen leicht geöffnet lehnte Nathanyel den Kopf zurĂŒck und musterte ihn eine Weile nachdenklich. Schließlich klappte er das Buch auf seinem Schoß zu, schlug die langen Beine ĂŒbereinander und fing an, mit dem Fuß zu wippen. »Vielleicht sollten wir uns zuerst mit einer ganz anderen Frage befassen«, entgegnete er ruhig. »Es ist doch eher von Belang, was bereits passiert ist.« FlĂŒchtig deutete er zum Nachttisch hinĂŒber.
Rileys Augen weiteten sich kaum merklich. Dort lag sein GĂŒrtel. Zusammengerollt.
â€șScheiße. Er weiß es.â€č
Verstohlen schob er seine Arme unter die Bettdecke, wĂ€hrend er fieberhaft nach einem Weg suchte, wie er sich am besten aus der Sache herausreden konnte. Doch ihm wollte nichts Gescheites einfallen. Eine Sekunde spĂ€ter erfasste ihn Trotz und statt sich zu erklĂ€ren, ging er zum Angriff ĂŒber. »Warum habe ich nichts an?«, fragte er bissig.
Nathanyels Mundwinkel zuckten leicht. »Das ist zwar nicht das, was ich gemeint habe, aber wir können auch so beginnen. Ich war der Meinung, dass Kleidung unter der Dusche nicht besonders hilfreich ist.«
Riley blinzelte. »Wollen Sie damit etwa sagen, dass Sie…« Er stockte, als ihm die ungeheure Bedeutung von Nathanyels Aussage bewusst wurde. »  mich geduscht haben?!«
»Ja.«
»Was?« Riley starrte ihn an. »Warum?«
»Wie kommen Sie nur mit diesem bescheidenen Intellekt zurecht? Das muss unglaublich anstrengend sein.« Ein Funken Spott blitzte in den hellen Augen auf. »Sie hatten eine Dusche dringend nötig.«
ER RIECHT SEHR UNANGENEHM. HABEN SIE DAS BEMERKT?
Riley merkte, wie er errötete.
â€șSie haben mich in meiner eigenen Pisse liegen lassen. Diese Arschlöcher.â€č
»Also haben Sie 
 mich auch gewaschen?« Unruhig senkte er den Blick. »Dort … unten?«
»Wie duschen Sie denn fĂŒr gewöhnlich?«
Schlagartig wurde Riley ĂŒbel. Dieser Kerl hatte ihn angefasst, als er bewusstlos gewesen war. Eine solch merkwĂŒrdige Situation mochte er sich nicht einmal ansatzweise vorstellen.
Nathanyel ließ ein amĂŒsiertes Schnauben vernehmen. »Oh bitte, keine Scham. Ich kann Ihnen versichern, dass ich nichts gesehen habe, was ich nicht schon kenne.«
»Aber Sie sind nicht schwul, oder?«, fiel Riley ihm ins Wort und blinzelte misstrauisch zu ihm hinĂŒber.
»Werden Sie nicht inadÀquat.«
»Ich glaube nicht, dass es nötig war, dass Sie mich waschen mussten«, schnappte Riley zurĂŒck. »Mich abzuduschen hĂ€tte sicherlich ausgereicht.«
»Es war nötig«, widersprach Nathanyel mit Nachdruck. »Das wenig schmeichelhafte Bouquet Ihres Körpers hat meinen Geruchssinn eklatant gepeinigt und ich wĂŒrde diese Entscheidung immer wieder treffen, wenn ich Sie noch einmal entsprechend desolat aus dem Rinnstein fischen mĂŒsste.« Er runzelte die Stirn. »Im Übrigen habe ich mir erlaubt, Ihre Kleidung zu entsorgen. Gemessen an dem Grad der Verschmutzung wĂ€re eine kostspielige Reinigung erforderlich gewesen und sicherlich pflichten Sie mir in meiner Annahme bei, dass ein derartiger Mehraufwand verglichen mit dem finanziellen Wert Ihrer Bekleidung keine BerĂŒcksichtigung in Ihrem Budget findet.«
Grimmig presste Riley die Lippen aufeinander. Dann schwang er die Beine ĂŒber die Bettkante. Entschlossen, sich dieser BlĂ¶ĂŸe nicht mehr lĂ€nger hinzugeben, wickelte er die Decke um seine HĂŒfte und erhob sich abrupt. Umgehend ergriff ihn starker Schwindel und imaginĂ€rer schwarzer Sand rieselte kurzzeitig in sein Sichtfeld. Kraftlos sackte er auf das Bett zurĂŒck und stöhnte leise.
»Sie haben Drogen genommen«, sagte Nathanyel scharf.
Rileys HĂ€nde zitterten, als er sich ĂŒber die feuchte Stirn wischte. »Nein, habe ich nicht«, hauchte er schwach.
»LĂŒgen Sie nicht!«
Aufgebracht fuhr Riley herum. »Ich lĂŒge nicht! Ich nehme keine Drogen mehr!«
»Mehr? Also leugnen Sie nicht, dass Sie diese eine Zeit lang regelmĂ€ĂŸig konsumiert haben?«
»Was geht Sie das an?«
»Viel.«
»Irrtum«, stieß Riley eisig hervor. »Es geht Sie nichts an. Rein gar nichts.«
Nathanyel erwiderte seinen Blick ungerĂŒhrt. »Ich habe ein Spritzbesteck und flĂŒssiges Heroin in Ihren Taschen gefunden.«
â€șDu hast was?â€č
Eine Welle der Erregung durchflutete ihn.
â€șGib es mir.â€č
Riley blinzelte entrĂŒckt. »Ich nehme keine Drogen mehr«, wiederholte er leise.
»Außer in den letzten Tagen.«
ICH DENKE, WIR HABEN ERREICHT, WAS WIR WOLLTEN.
»Ich nehme seit ĂŒber sechs Jahren keine mehr!«, fauchte er Nathanyel an.
Dieser legte die Fingerspitzen aneinander und tippte sie nachdenklich gegen seine Lippen. »Was wollen Sie damit andeuten?«
»Dass ich sie mir weder freiwillig noch selbst zugefĂŒhrt habe.«
»Sie meinen, jemand hat sie Ihnen ohne Ihre Zustimmung verabreicht?«
»Ja, Himmel nochmal.«
»Interessant.« GrĂŒbelnd rieb Nathanyel sein Kinn. »Wer sollte so etwas tun?«
»Was weiß ich?! Sie wissen doch sonst immer alles!«
â€șEinen Scheiß werde ich dir erzĂ€hlen!â€č
»Und das soll ich Ihnen glauben?«
»Es ist mir egal, ob Sie es glauben! Es ist die verdammte Wahrheit!«
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© Jayden V. Reeves | Der steinerne Garten Bd.1 | Unveröffentlichte zweite Auflage

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Dann darf ich also Teil 1 nochmals kaufen, wenn er fertig ist. 🙃

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