15.09.2019 – Textschnipsel zum Sonntag

Bild: Suhas Rawool auf pixabay

Quelle: YouTube

Hier ist der Textschnipsel zum Sonntag, welchen ich gerne mit einem Gedicht von An Agni Smidah beginnen möchte. Die Szene hat mir einiges abverlangt. So fertig wie danach war ich ehrlich gesagt noch nie.
Musik ist beim Schreiben eine wesentliche Essenz für mich. Jede meiner Szenen hat ihr eigenes Notenstück, dessen Klänge mich durch das Geschehen tragen, welches ich im Körper meiner Protagonisten durchlebe.

Das Stück zur nachfolgenden Szene, von der ich Euch leider nur diesen Schnipsel präsentieren kann, ist von dem Isländer Òlafur Arnalds komponiert, welches dieser gemeinsam mit Alice Sara Ott eingespielt hat.

»Feuer ist tausend mal tausend auf der Glut tanzend Flammen. Feuer ist lebendig, wild und unberechenbar. Feuer wird, Feuer ist, Feuer vergeht.
Die Flammen tragen Namen: Freude, Wut, Angst, Trieb, Tat, Traum, Liebe, Glück, Gier.«
© An Agni Smidah

›» Je näher er dem Feuer kam, desto mehr spürte er, wie die Hitze seine Haare ansengte und seine Haut unter ihrer Glut zu brennen begann. Immer wieder hielt er inne, krümmte sich unter Husten zusammen, würgte und rang nach Luft, welche ihm verwehrt blieb, bis ihn schließlich die Kraft verließ und die rußbedeckten Fliesen ihm entgegen rasten. Hart schlug er mit Kopf und Brust auf und blieb benommen liegen. Seine Lider flatterten. Glühende Sternschnuppen lösten sich von der Decke und tropften zu Boden. Ein funkelndes Fadenmeer brennender Farbe. Riley zuckte zusammen, als die ersten von ihnen seine Beine trafen. Dann verlor er das Bewusstsein.
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© Jayden V. Reeves | Die Scherben seiner Seele | Gay-Drama | Nicht lektoriert

Habt einen schönen Sonntag. ^^
BB, Euer Jay xxx

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